• 2014
  • 29.07.
  • 2014.29.07.

Abschluss in der Tasche

© TZG

Geschafft: Ricardo und Bianca haben ihre Zeugnisse erhalten.

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Bianca Schmidt und Ricardo Mesch haben ihren Abschluss als Landwirt in der Tasche – und das insgesamt mit dem Prädikat „gut“. Gleichzeitig haben sie ihr Fach-Abi gemacht. Zuvor mussten sie allerdings in ihrem Ausbildungsbetrieb erst noch einmal richtig ran. Hier standen die praktischen Prüfungen an. Im Bereich Tierproduktion galt es, 16 Kühe zu melken und gleichzeitig den Prüfern im Detail zu erläutern, warum und weshalb welcher Schritt notwendig ist.   „Dabei hat man schon gemerkt, dass die Tierproduktion Bianca mehr liegt“, sagt Sara Burkardt, die stellvertretende Pflanzenbauchefin, die bei den Prüfungen dabei war. Bei Ricardo sei es fast umgekehrt gewesen. Er fühlt  sich durch das Mehr an Arbeitserfahrungen vor allem in der „Pflanze“ zu Hause. In diesem Prüfungsteil ging es mit dem Grubber hinaus aufs Feld.

Abgeschlossen haben letztendlich die beiden jungen Leute ihre Prüfungen erfolgreich. Während Ricardo das Ausbildungsunternehmen verlassen hat und  seinen beruflichen Weg in einem anderen Betrieb fortsetzen will, darf sich Bianca über einen unbefristeten Arbeitsvertrag freuen.

Die TZG steckt derzeit voll in der Ernte. Derweil haben die Mähdrescher allerdings erst einmal Pause – und das schon seit dem 24. Juli. Die Niederschläge kamen üppig – mehr als dem Betrieb lieb war, weitere  sind angekündigt.  An diesem Dienstag standen nach Starkregen sogar der Betriebshof und einige Flächen zeitweise unter Wasser.  „So schnell wird es wohl mit dem Dreschen nicht weiter gehen können“, ist Pflanzenbauchef Dirk Grigutsch überzeugt. Sommergerste und Roggen könnten dann sogar parallel reif sein. Auch der Weizen steht noch auf dem Halm. Die Wintergerste ist mit guten Erträgen eingebracht. Von den 300 Hektar Raps sind 80 Hektar gedroschen. Jetzt wünscht man sich wieder stabiles Sommerwetter. „Weitere Niederschläge verzögern nicht nur die Ernte, sondern setzen auch dem Qualitätsweizen zu. Auch der dritte Schnitt, den wir jetzt begonnen haben, wird  durch ständigen Regen weiter erschwert“, so Grigutsch.     

Birgitt Schunk

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