Gentechnik

07.09.2012

  

  

Erfurt. Die Teilnehmer der 9. Konferenz des „Europäischen Netzwerkes Gentechnikfreier Regionen“ fordern ein EU-weit einheitliches Label zur Gentechnikfreiheit. Zwei Tage lang hatten Vertreter verschiedener europäischer Regionen im Thüringer Landtag unter dem Motto „Label gentechnikfrei – Was steckt drin?“ diskutiert. Die Ergebnisse der Konferenz wurden in einer so genannten „Erfurter Erklärung“ zusammengefasst.

 

Thüringens Sozialministerin Heike Taubert erklärte, dass das Netzwerk ausdrücklich die EU-Diskussion zur nationalen Entscheidung des Anbaus von zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) begrüßen würde. Die Mitglieder des Netzwerks wollten mehr Transparenz für die Verbraucherinnen und Verbraucher. „Wir wollen eine Kennzeichnung auch von Produkten tierischer Herkunft. Das Netzwerk wünscht eine Vereinheitlichung von bestehenden länderspezifischen Kennzeichnungen und die Etablierung eines EU-weiten Labels ,Ohne Gentechnik’“ so Taubert.

 Das Europäische Netzwerk „Gentechnikfreie Regionen“ wurde 2003 von zehn Regionen gegründet. Heute umfasst es 56 europäische Regionen und örtliche Behörden. Im vorigen Jahr trat Thüringen, das von einer schwarz-roten Koalition regiert wird, mit breiter Zustimmung des Landtags als erstes Bundesland dem Netzwerk bei.       BZ

 

 

 

 

 

 

  

 

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