Legehennen im Freiland (Symbolbild). Foto: Gerd Rinas

Geflügelpest: Erneuter Ausbruch im Landkreis Rostock

In einem Legehennenbetrieb in Kobrow bei Laage ist Geflügelpest festgestellt worden. 37.000 Legehennen sollen in den nächsten Tagen getötet werden.

Erhöhte Tierverluste und Legedepression meldete gestern ein Geflügelwirtschaftsbetrieb in Kobrow bei Laage an das Veterinäramt des Landkreises Rostock. Bei der umgehenden Untersuchung von Proben wurde Geflügelpest mit dem Virus H5N8 festgestellt. 3 km um den Betrieb wurde ein Sperrbezirk und  im Umkreis von 10 km ein Beobachtungsgebiet festgelegt. In den nächsten Tagen sollen 37.000 Legehennen aus zwei Ställen getötet werden, teilte das Schweriner Agrarministerium soeben mit.

Wegen drohender Geflügelpest Seit 16. November im Stall

Der Betrieb ist ursprünglich eine Freilandhaltung. Wegen der geltenden Geflügelpest-Schutzbestimmungen waren die Tiere aber schon seit 16. November im Stall. Das Veterinäramt ermittelt zum Eintragungsweg. Im Fokus steht ein angrenzendes Schilfbiotop. Dort lebendes Wildgeflügel soll zur Probenentnahme geschossen werden.

In Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet sind 362 Geflügelhaltungen gemeldet. Möglicherweise nichtgemeldete Bestände seien dem Veterinäramt unverzüglich mitzuteilen, so das Ministerium. Sämtliches Geflügel ist aufzustallen oder in Anlagen zu halten, die gegen Wildvögel gesichert und überdacht sind. Geflügelausstellungen, -märkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art sind verboten. Für Geflügelhaltungen gelten strenge Hygiene- und Vermarktungsvorschriften. Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus appellierte an die Geflügelhalter, alles zu vermeiden, was einem Eintrag von Geflügelpestviren in Haltungen Vorschub leisten könnte. red

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