Ökolandbau: Förderung beantragt

29.01.2018

© Sabine Rübensaat

Potsdam. In Brandenburg haben sich im vergangenen Jahr 51 Unternehmen entschieden, beim Land für weitere 5.400 ha einen Antrag auf Förderung ökologischer Anbauverfahren zu stellen. Weiterhin liegen 113 Erweiterungsanträge vor, die insgesamt 2.600 ha betreffen.

 

Ab 2018 werden demzufolge insgesamt rund 5.200 ha Ackerland und 2.680 ha Dauergrünland neu für eine Förderung im ökologischen Landbau beantragt. Zum Vergleich: 2017 wurden neben den regulären Zahlungen, die alle Agrarbetriebe erhalten, an 644 Bio-Unternehmen in Brandenburg 25,5 Mio. € für das Antragsjahr 2016 ausgezahlt. Die geförderte Fläche betrug 120.000 ha, zu deren Bewirtschaftung sich die Biobauern nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus mindestens fünf Jahre verpflichten müssen.


Wie das Agrarministerium weiter mitteilt, werden die Zahlungen im ersten Quartal beginnen. Neben dem Landesprogramm zur Förderung des ökologischen Landbaus nehmen Biolandwirte auch schwerpunktmäßig die Förderung der Grünlandextensivierung beziehungsweise das Heidenprogramm in Anspruch.


Die für Brandenburg kalkulierten Förderhöhen bemessen sich an den tatsächlichen Einkommensunterschieden, die durch die Umstellung auf ökologische Anbauverfahren entstehen. Die Prämienkalkulation berücksichtigt auch die Mehraufwendungen für die Kontrollen, sodass eine gesonderte Zahlung eines Kontrollkostenzuschusses nicht erforderlich ist. Für Brandenburg ergeben sich aus dem Berechnungsansatz jährliche Ökoprämien in Höhe von 209 €/ha Ackerland, 210 €/ha Grünland, 415 €/ha Gemüse, 750 €/ha Kern- und Steinobst sowie 665 €/ha Beeren- und Strauchobst.

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