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Imkerverband verweist auf verbliebene Mittel

Die Zahl der Imkerinnen und Imker als auch die Anzahl der von ihnen betreuten Bienenvölker ist in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren beträchtlich gestiegen. Noch bis zum 30. April 2022 können Anträge auf EU-Bienenförderung gestellt werden.

Von Detlef Finger

Nicht nur die Anzahl der Imkerinnen und Imker ist in Sachsen-Anhalt gewachsen. Erfreulicherweise interessieren sich auch immer mehr junge Menschen im Land für die Imkerei und organisieren sich zudem im Imkerverband.

Weniger Förderanträge gestellt

Dazu beigetragen hat auch die EU-Bienenförderung, deren Umsetzung hierzulande nach der Richtlinie Bienenzuchtsektor erfolgt. Das Programm wurde in den vergangenen Jahren sehr gut von Bestandsimkern, vor allem aber auch von über Lehrgänge ausgebildeten Neuimkern angenommen. Pandemiebedingt fanden zuletzt weniger Neuimkerkurse oder nur mit beschränkter Teilnehmerzahl statt.

Nicht zuletzt deshalb wurden im laufenden Imkereijahr weniger Förderanträge gestellt und die verfügbaren Finanzmittel bisher nicht vollständig abgerufen. Das Land Sachsen-Anhalt stellt im Imkereijahr 2021/2022 hierfür insgesamt 250.000 Euro bereit.

Noch ausrechend Fördergelder vorhanden

Nach Angaben des Imkerverbandes Sachsen-Anhalt sind noch ausreichend Fördergelder vorhanden. An dieser Stelle sei deshalb darauf hingewiesen, dass noch bis zum 30. April 2022 Anträge auf EU-Bienenförderung beim dafür zuständigen Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Mitte in Halberstadt eingereicht werden können.

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