In den Startlöchern

06.12.2013

Bildautor: Detlef Finger

Die besten Absolventen/innen der einzelnen Studiengänge bzw. Vertiefungsrichtungen des Jahrgangs 2013 sind Rona Schöche (WiSoLa), Iris Eisermann (Nutzpflanzenwissenschaften), Catharina-Jule Reimann (Ernährungswissenschaften), Matthias Lehmann und Ulrike Franziska Schmidt (Agrarische Landnutzung), Marie Reppe (Management natürlicher Ressourcen) sowie Stefanie Frohburg (Nutztierwissenschaften) (ab 2. v. l.). Die Ehrung durch die Gesellschaft zur Förderung der Agrar- und Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V. nahmen stellvertretend Prof. Christa Volkmar (r.) und Heike Braunsdorff (l.) vor.

Nahezu 90 Absolventen der Studiengänge des Instituts für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sind am 16. November in der Georg-Friedrich-Händel-Halle in Halle/S. feierlich exmatrikuliert worden. Der erlangte Masterabschluss sei ein „Nachweis für die erbrachten Leistungen und zugleich ein Reifezeugnis“, sagte der Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät  III, Prof. Dr. Peter Wycisk.

„Bleiben Sie dran, gehen Sie Ihren Weg!“, forderte er die jungen Frauen und Männer auf, weiter zu lernen, sich fortzubilden, Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.

Die Zeugnisse und Urkunden über die Erlangung des akademischen Grades Master of Science an die Absolventen/innen der einzelnen Studiengänge bzw. Vertiefungsrichtungen überreichten in den Fachbereichen bzw. Wissenschaftsgebieten verantwortliche Professoren/innen: Peter Wycisk für den Studiengang Management natürlicher Ressourcen, Gabriele Stangl für die Ernährungswissenschaften, für die Agrarwissenschaften Olaf Christen (Agrarische Landnutzung), Michael Grings (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus) und Hermann Swalve (Nutztierwissenschaften) sowie Edgar Peiter für die Nutzpflanzenwissenschaften. In der genannten Reihenfolge kamen insgesamt 16, 17, 24, 4, 15 bzw. 12 Absolventen/innen auf die Bühne.

Vertreter der Studentenschaft blickten auf die fünfjährige Studienzeit seit Anfang Oktober 2008 zurück. Dazu gehörte u. a. auch der Umzug des Instituts vom Steintorviertel an den neuen Campus Heide-Süd. Die Professoren gaben einzelne Begebenheiten zum Besten und Glückwünsche mit auf den Weg.

Prof. Christen sagte, er empfinde es als großes Privileg, dass er die jungen Menschen ein Stück auf ihrem Ausbildungsweg begleiten durfte. Mit einem Augenzwinkern klärte er aus mündlichen Prüfungen überlieferte Phänomene wie das „Rätsel des Rapses“ und den „1 000-jährigen Roggen“ auf. Prof. Stangl glaubte, die Ernährungswissenschaftler werden in der heutigen Zeit, in der viel über Diäten philosophiert werde, einen schweren Stand haben. Prof. Grings kennzeichnete die Absolventen der Vertiefung WiSoLa als „Ökonomen mit Bodenhaftung und Agrarwissenschaftler mit der Nüchternheit eines Ökonomen“.

Prof. Swalve forderte die gut ausgebildeten Absolventen auf, Verantwortung und Führungsaufgaben zu übernehmen – in landwirtschaftlichen Unternehmen, Verbänden, Organisationen oder der Wissenschaft. Prof. Peiter wünschte sich schließlich, die Alumni (Absolventen) mögen den Kontakt zu ihrer Alma Mater (Universität) auch fortan halten und für diese und das Institut werben. Letzteres verzeichnet derzeit eine positive Entwicklung der Studentenzahlen.
Höhepunkt der Veranstaltung, die die Absolventinnen Kristin Federwisch und Lydia Funke moderierten, war die Ehrung der besten Absolventen durch die „Freundesgesellschaft“ (siehe Foto). Daran schloss sich die Feier zusammen mit Familien und Freunden an.

Mehr Studierende

Die aktuelle Entwicklung am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften (IAEW) sei positiv, sagte Prof. Dr. Hermann Swalve am 20. November in Halle auf der Mitgliederversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Agrar- und Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V. Zum 31. Oktober 2013 waren am Institut in den Agrarwissenschaften 103 Studenten im Bachelorstudiengang (zuletzt relativ konstant) und 78 im Masterstudiengang (deutliche Steigerung von bisher etwa 50) eingeschrieben. In den Ernährungswissenschaften seien es 44 Studierende im Bachelorstudiengang (begrenzt durch NC) und 50 im Masterstudiengang (deutlicher Aufwuchs von bislang Mitte 30 bis 40, die Kapazitätsgrenze ist damit erreicht). 62 Studenten zähle der Bachelorstudiengang Management natürlicher Ressourcen (etwa plus 10), der Masterstudiengang habe sich mit 24 Einschreibungen verdoppelt. Der erst 2009/10 eingeführte Masterstudiengang Nutzpflanzenwissenschaften habe sich von anfangs sieben bis acht Studenten ebenfalls gut entwickelt auf jetzt 16.

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