© Detlef Finger

Werner Arndt und Sohn GbR

Die Werner Arndt und Sohn GbR, Bottmersdorf aus dem Landkreis Börde ist Praxispartner und betreibt Marktfruchtbau und Zucht der Fleckvieh-Simmental.

Von Detlef Finger

Vom Einzelbetrieb zur GbR

Werner Arndt richtete den Hof der Familie in Bottmersdorf, Landkreis Börde (Sachsen-Anhalt), im Jahr 1991 mit insgesamt 78 ha Fläche, darunter Eigentum, das die Familie 1960 in die LPG einbringen musste, sowie Pachtland von der Kirche, als Einzelunternehmen und Gemischtbetrieb wieder ein. Er kaufte damals erste Fleckviehrinder für die Nutzung des Grünlandes zu. Zwei alte Traktoren aus DDR-Zeiten gehörten zum anfänglichen Technikbestand des Hofes. Später stieg Arndts ältester Sohn Karsten, Landmaschinenmechaniker mit Meisterbrief, als Teilhaber in die zwischenzeitlich gegründete Werner Arndt und Sohn GbR ein. An seine Stelle rückte vor etwa fünf Jahren, nach Beendigung der Fachschule, sein zweiter Sohn Michael.

Betriebsspiegel

LN: 450 ha Ackerland (ø ca. 90 Bodenpunkte) und 33 ha Grünland, ø 480 bis 500 mm Jahresniederschlag;

Anbau 2018: 150 ha Winterweizen, dv. 50 ha Vermehrung, 80 ha Winterraps, 75 ha Silomais, 32 ha Grassamenvermehrung, 30 ha Sommerbraugerste (Vermehrung), 6 bis 8 ha Körnermais, 7 ha Hafer, 60 ha Zuckerrüben;

Erträge: ø 85-90 dt/ha Weizen, 42-43 dt/ha Raps, 600 dt/ha Silomais, 800-900 dt/ha Zuckerrüben;

Arbeitskräfte: zwei mitarbeitende Betriebsleiter, ein fester Angestellter, eine Teilzeitkraft;

Viehbestand: ø 80 bis 90 Fleischrinder (Fleckvieh-Simmental), dv. 32 Kühe;

Technik: Eigenmechanisierung für Ackerbau und Futtergewinnung mit Ausnahme von Rübenrodung und Maishäckseln.

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