Volbert war der Topseller der Sächsischen Bullenauktion 2021. (c) Masterrind

Sächsische Bullenauktion online mit solidem Ergebnis

Den Höchstpreis erzielte mit 5.000 Euro ein Bulle der Rasse Limousin: Bei der online durchgeführten Sächsischen Bullenauktion kamen alle virtuell aufgetriebenen 42 Bullen „unter den Hammer“.

Von Karsten Bär

Auch online lassen sich Bullen versteigern: Alle 42 Tiere, die gestern bei der 30. Sächsischen Bullenauktion  im Livestream angeboten wurden, fanden ihren Käufer. Die Preise unterschieden sich im Schnitt wenig vom Vorjahresniveau. Im Schnitt zahlten die Bieter 3017 Euro pro Tier. „Wir sind zufrieden mit unserer ersten Online-Auktion“, sagte Clemens Braschos, Fachberater Fleischrind bei der Masterrind GmbH und Organisator der Auktion. Über drei Stunden hatte er die Veranstaltung moderiert und gemeinsam mit Auktionator Torsten Kirstein die Bullen vorgestellt. Foto- und Videoaufnahmen der Tiere waren bereits Tage vorher im Internet zu sehen.

Das Höchstgebot erhielt ein Limousinbulle

Das Höchstgebot der Auktion erhielt der Limousin-Bulle Volbert, ein Vasco-Sohn aus der Zucht von Heiko Fischer aus Wiedemar. Wie Masterrind mitteilte, verbleibt das Tier im Zuchtgebiet. Limousin-Bullen, von denen zwölf zum Verkauf standen, wechselten bei einer Spanne von 2.200 bis 5.000 Euro im Schnitt für 3.217 Euro den Besitzer. Das ist wie im Vorjahr der beste Wert aller fünf Rassen, die zur Sächsischen Bullenauktion im Angebot waren.

Bei Charolaisbullen, von denen acht im Angebot waren, bekam Vipus (V: Vigo) aus der Charolaiszucht Pretzschendorf in Klingenberg mit 3.700 Euro das Höchstgebot. Bullen dieser Rassen verkauften sich bei der Auktion im Schnitt für 3.075 Euro.

Auch bei den Angusbullen, von denen sechs zur Auswahl standen, betrug das Höchstgebot 3.700 Euro. Diese Summe erhielt Züchter Markus Göbel aus Großschweidnitz für Narek (V: REA Neuer s). Im Schnitt erzielte die Rasse Angus einen Verkaufspreis von 2.717 Euro.

Fleckvieh stärkste Rasse bei Sächsischer Bullenauktion

Als einziger Bulle der Rasse Blonde’d Aquitaine erzielte Omar aus dem Stall von Frank Groba aus Hoyerswerda den respektablen Preis von 3.000 Euro.

Mit 15 Bullen stellte das Fleckvieh wie so oft das größte Rassekontingent. Es brachte im Schnitt 2.947 Euro pro Tier ein. Den Bestpreis der Rasse erreichten mit jeweils 3.600 Euro gleich zwei Bullen – die mit Ali auch den selben Vater haben. Zum einen war dies  Aurelius aus der Zuchtstätte Andreas Marticke in Frohburg. Zum anderen Ajax aus dem Stall von Falk Lohmann aus Radeburg.

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