Wildschweine, die häufigsten Überträger der Afrikanischen Schweinepest (ASP) (c) Detlef Finger

Übersichtskarte zu ASP-Untersuchungen

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt bietet der Jägerschaft einen besonderen Service: Die Untersuchungsergebnisse zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen werden neuerdings in Karten dargestellt.

Von Detlef Finger

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (LAV) hat dieser Tage erneut die Bedeutung der risikobasierten Untersuchung von jedem tot aufgefundenen, krank oder mit Organveränderungen erlegten bzw. nach einem Verkehrsunfall verendeten Stück Schwarzwild betont. 2018 wurden im Labor des Landesamtes in Stendal Proben von 311 Wildschweinen (und 320 Hausschweinen) auf Afrikanische Schweinepest (ASP) untersucht, im Jahr 2019 waren es Proben von 202 Wildschweinen – bislang allesamt mit negativem Ergebnis.

Um dem Wunsch der Jägerschaft nach einer Ergebnismitteilung zu ihren eingesandten Proben Rechnung zu tragen, veröffentlicht das LAV auf seiner Homepage seit Kurzem Karten, auf denen die Untersuchungsergebnisse für Afrikanische Schweinepest (ASP) und Klassische Schweinepest (KSP) räumlich dargestellt sind. Jäger haben damit die Möglichkeit, sich über den Stand in ihrem Jagdbezirk zu informieren.



Das LAV wies aber darauf hin, dass eine räumliche Darstellung technisch nur für Einsendungen möglich ist, bei denen die Angabe der Geo-Koordinaten des Fundortes erfolgt. Das LAV appelliert deshalb an die Jägerschaft, diese Daten künftig verstärkt auf den Anträgen anzugeben. Das LAV plant, die Karten halbjährlich zu aktualisieren und weitere Karten für Aujeszkysche Krankheit, Brucellose und weitere Wildtierseuchen bzw. -infektionen zu veröffentlichen.

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