Fotomontage (c) Sabine Rübensaat

Afrikanische Schweinepest: Brandenburg soll für bessere Kontrolle sorgen

Wie es zum ASP-Eintrag in Brandenburger Haustierbestände kommen konnte, ist weiter unklar. BMEL Staatssekretärin Beate Kasch fordert im Krisenstab, dass Bundesländer die Einhaltung der Biosicherheit in Kleinstbetrieben besser kontrollieren.

Unter Leitung der Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Beate Kasch, kam heute (Donnerstag) erneut der Zentrale Krisenstab „Tierseuchen“ zusammen. In ihm besprechen sich Vertreter von Bund und Ländern mit dem nationalen Referenzlabor für Tierseuchen, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Die Ursache für den Eintrag des ASP-Virus in Hausschweinbeständen in Brandenburg werde derzeit noch untersucht, heißt es vonseiten des Ministeriums.

Mangelhafte Biosicherheit bei Kleinstbetrieben

Brandenburg habe berichtet, dass gerade bei Kleinstbetrieben Biosicherheitsmaßnahmen nur mangelhaft eingehalten würden. Staatssekretärin Kasch forderte die Länder daher erneut auf, das verstärkt zu kontrollieren und Abhilfe zu schaffen. „Eine bessere Kontrolle der Biosicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags der Afrikanischen Schweinepest in den Hausschweinbestand ist zwingend erforderlich – auch in den Kleinstbetrieben. Die Länder sind hier zuständig und stehen in der Pflicht“, so Kasch. Sie habe die „klare Erwartung“, dass sie dieser Aufgabe auch nachkommen.

Nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest: Regionalisierung läuft weiter

Außerdem berichtete Kasch über die aktuelle Lage hinsichtlich des Exports von Schweinefleisch. Mit den Drittländern, mit denen nach dem Ausbruch der ASP bei Wildschweinen eine Regionalisierung erreicht werden konnte – unter anderem Vietnam, Singapur, Kanada – soll demnach auf Basis der vereinbarten Zertifizierungsbedingungen der Handel auch bei Fällen von ASP in der Hausschweinpopulation prinzipiell weiterhin möglich sein. Andere Drittländer hatten bereits nach den Fällen von ASP beim Wildschwein deutschlandweite Sperren ausgesprochen. Der Handel innerhalb des EU-Binnenmarkts bleibt weiterhin möglich, da das Regionalisierungsprinzip Anwendung findet. mil



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