Ernte

19.07.2012

© Sabine Rübensaat

Erfurt. Der TBV-Fachausschuss Getreide beriet Anfang Juli unter anderen die Vorerntesituation in Thüringen. Als negativ wurden die einzelbetrieblich umfangreichen Umbrüche an Wintergetreide (Süd-, West- und Nordthüringen), die verbreitete

Frühjahrstrockenheit, der Virusbefall beim Winterweizen im Erfurter Becken und angrenzenden Gebieten und die teilweise massive Mäuseplage benannt. Die Juniniederschläge sorgen teilweise für Zwie- und Unkrautdurchwuchs, verbessern aber das Einzelkorngewicht. Aufgrund der negativen Ertragsbildungsfaktoren ist mit einer unterdurchschnittlichen Ernte zu rechnen. Abweichend davon wird das Ergebnis in Ostthüringen voraussichtlich besser sein.


 

In Süd- und Südwestthüringen besteht auch dieses Jahr wieder zusätzlicher Bedarf an Stroh, da ein Großteil der Wintergersten und -weizenbestände nach Auswinterung umgebrochen werden musste. Um einen Ausgleich zwischen Strohangebot und -nachfrage zu schaffen, bittet das TBV-Präsidium die Mitglieder aus den angrenzenden Landkreisen zu prüfen, ob sie Stroh bereitstellen können. Meldungen sind umgehend an die jeweiligen Kreisgeschäftsstellen zu richten. TBV

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