Holzeinschlag

30.04.2018

© Sabine Rübensaat

Potsdam. In Brandenburgs Wäldern wurden im Jahr 2017 fast 4,3 Mio. m3 Holz  (ohne Rinde) eingeschlagen. Gegenüber 2016 verringerte sich der Einschlag um 17 % bzw. 880.300 m3. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, stammen fast 90 % des 2017 eingeschlagenen Holzes aus Nadelholzbeständen. Dieser sehr hohe Anteil ist vor allem auf die Baumartenverteilung im Land zurückzuführen. Außerdem benötigt Laubholz deutlich länger zur Holzreife.


Es wurden 3,6 Mio. m3 Kiefer und Lärche sowie 193.800 m3 Fichte, Tanne und Douglasie eingeschlagen. Der Nadelholzeinschlag lag um 864.500 m3 bzw. 19 % unter dem des Jahres 2016. Weniger bedeutend ist mit einem Anteil von gut zehn Prozent bzw. 474.000 m3 der Einschlag bei den Laubgehölzen. Der Anteil der Eiche/Roteiche betrug hier 34 %. Die verbleibenden zwei Drittel entfielen auf Buche und sonstiges Laubgehölz. Rund 2,1 Mio. m3 – das entspricht der Hälfte des gesamten Holzeinschlages – wurden als Industrieholz und acht Prozent bzw. 350.700 m3 als Energieholz genutzt.


2,6 Mo. m3 bzw. 60 % des 2017 eingeschlagenen Holzes entfielen auf Privatwälder. Der Anteil aus kommunalen Wäldern betrug mit 446.200 m3 zehn Prozent am gesamten Holzeinschlag in Brandenburg. 

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