Die drei Erstplatzierten: Bettina Wortha, Ralf Artelt und Nico Vogel mit ihren Ouessantböcken (v. r.). (c) Christoph-Johannes Ingelmann

Ouessant-Körtag: Die Kleinen ganz groß

Die Ouessant-Züchter trafen sich Mitte April in Heinersdorf (Landkreis Oder-Spree). Sie stellten der Körkommission 14 Böcke des aktuellen Jahrgangs und einen Bock aus dem vorherigen Jahrgang vor.

Von Christoph-Johannes Ingelmann, Zuchtleiter

Was die Rasse Ouessantschaf anbelangt, hat Brandenburg die Nase weit vorn. Laut Zuchtbuchprogramm OviCap weist der Schafzuchtverband Berlin/Brandenburg nach dem von Weser-Ems den zweithöchsten Mutterschafbestand (92 Tiere) und Bockbestand (20 Tiere) in Deutschland auf. Die Frühjahrskörung, die sonst auf der BraLa stattfindet, wurde coronabedingt verlegt.

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Ouessant: acht Böcke mit Wertklasse I.

Insgesamt können diese Ouessantböcke sechs Linien zugeordnet werden, deren Ursprungsväter aus Frankreich und aus den Niederlanden stammen. Insgesamt erhielten acht Böcke Bewertungen im Notenbereich der Wertklasse I.

Entscheidende Merkmale sind die Widerristhöhe von maximal 46 cm bei Jährlingsböcken und der kurze Schwanz, der über dem Sprunggelenk enden soll.

Der Ia-Siegerbock aus der Zucht Bettina Wortha aus Altlandsberg zeichnete sich durch sein sehr ausgeglichenes schwarzes Vlies, die korrekte Zahn- und Beinstellung und das gleichmäßig gewachsene Gehörn aus.


Die zentrale Leistungsprüfung für Ouessantschafe findet am 11. September 2021 in Behlendorf statt.
Näheres unter www.schafzuchtverband-berlin-brandenburg.de

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