(c) Matthias Jacob

Trockenheit: Wartburgkreis bewässert Wald

Um eine aufgeforstete Waldfläche vor Vertrocknung zu schützen, verteilen sechs Freiwillige Feuerwehren aus dem Wartburgkreis täglich 120.000 Liter Wasser.

Seit vergangenem Freitag bewässern Tanklöschfahrzeuge des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Landratsamtes Aufforstungsgebiete in drei Forstrevieren des Wartburgkreises. Mit zwei Tanklöschfahrzeugen und einem Wechsellader brachten Mitarbeiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz gemeinsam mit mehreren Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis täglich rund 120.000 Liter Wasser auf Waldflächen.

Nach Dürre und Borkenkäferfraß wurde das Gebiet gefällt und nun, teils mit wertvollen Edelgehölzen, neu bepflanzt.

Trockenheit zwang Forst zum Hilferuf

Kreisbrandinspektor Frank Uehling, ist froh, dass der Landkreis diese Aktion nach einem Hilfeersuchen des Forsts gestemmt hat: „Das war ganz dringend notwenig, es wäre schlimm, wenn die neugepflanzten Bäumchen angesichts der starken Trockenheit eingehen würden.“

Das Wasser für die Aktion war aus der Kiesgrube Immelborn sowie aus der Werra entnommen worden. Bewässert wurden vor allem Hanglagen im Forstgebiet Windsberg oberhalb des Kissels bei Schweina, im Revier Grundhof unterhalb des Kissels und im Revier Krayenberg zwischen Oberrohn, Unterrohn und Tiefenort.

Finanzierung durch Wartburgkreis und Thüringen Forst

Das Landratsamt Wartburgkreis koordiniert und finanziert die Bewässerungsaktion (ausgenommen die Kraftstoffkosten, diese übernimmt Thüringen Forst). Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Immelborn, Vacha, Dietlas, Etterwinden, Gumpelstadt und Marksuhl. red


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