Dr. Manfred Golze verabschiedet

Mitarbeiter des LfULG, Vertreter aus Wissenschaft und Praxis sowie von verschiedenen Zucht- und anderen landwirtschaftlichen Verbänden fanden sich zu der feierlichen Verabschiedung Dr. Manfred Golzes (65) ein, die gestern im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch in Form eines Fachkolloquiums stattfand.

Von Karsten Bär

Dr. Manfred Golze
Dr. Manfred Golze (r.) wird von LfULG-Präsident Norbert Eichkorn aus dem Berufsleben verabschiedet. © Karsten Bär

LfULG-Präsident Norbert Eichkorn zeichnete Golzes beruflichen Weg nach, der mit einer Berufsausbildung zum Facharbeiter für Geflügelzucht mit Abitur in Leipzig begann. Nach einem Studium zum Diplom-Agraringenieur und der Promovierung arbeitete er anschließend zunächst als wissenschaftlicher Assistenten bzw. Oberassistenten im Wissenschaftsbereich Rinder- und Pferdezucht der Sektion Tierproduktion und Veterinärmedizin der Universität Leipzig. Während dieser Zeit betreute und begleitete Golze die damals in der DDR im Entstehen begriffene Mutterkuhhaltung wissenschaftlich. Nach Abwicklung der Sektion an der Uni Leipzig trat der Fachmann mit seiner Tätigkeit für die Landesanstalt für Landwirtschaft in die Dienste des Freistaates Sachsen ein, seit 1994 als Leiter des Referats Tierhaltung und Fütterung.

Den Beitrag, den Manfred Golze fachlich für die Bereiche Mutterkuhhaltung und Geflügelhaltung geleistet hat, reflektierten in Fachbeiträgen Prof. Dr. Michael Klunker von der HTW Dresden-Pillnitz und Prof. Dr. Heinz Pingel, ehemals Martin-Luther-Universität Halle. Die Rolle, die Manfred Golze als Kollege spielte, würdigte der stellvertretende Leiter der Abteilung Landwirtschaft im LfULG, Dr. Uwe Bergfeld, in einer mit „Fachexperte, Wegbegleiter und Original“ betitelten Rede.

Manfred Golze ist anerkannter Experte für die Zucht und Haltung von Fleischrindern, Wirtschaftsgeflügel, Kleintieren, Wild, Büffeln und Kameloiden. Privat ist er sowohl als Züchter als auch als Preisrichter der Rassegeflügelzucht verbunden. In zahlreichen Beiträgen hat Golze auch die Leser der Bauernzeitung mit praktischen Tipps und Hinweisen an seinem Wissen teilhaben lassen.

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