Liefern konstant: die Milchkühe in Sachsen-Anhalt. (c) Detlef Finger

Konstante Milchleistung trotz Trockenheit und Hitze

Die Kühe in den sachsen-anhaltischen Milchviehbetrieben haben im zurückliegenden Prüfjahr erneut mehr als 9.800 Kilogramm Milch im Durchschnitt gegeben.

Trotz witterungsbedingter Probleme durch die Trockenheit haben die Milchviehbetriebe in Sachsen-Anhalt im Kontrolljahr 2018/2019 ihre Herdenleistungen auf einem konstanten Niveau halten können. Nach Angaben des Landeskontrollverbandes für Leistungs- und Qualitätsprüfung (LKV) gab es bei der Jahresleistung je Kuh im Vergleich zum Prüfjahr 2017/2018 nahezu eine Punktlandung: Mit 9.833 kg Milch wurde das Vorjahresergebnis um genau ein Kilo Milch übertroffen. Stärker zugelegt haben die Milchinhaltsstoffe: Fett (F) um 8 kg auf 389 kg (3,96 %, +0,09 %), Eiweiß (E) um 4 kg auf 339 kg (3,45 %, +0,04 %).

Kuhzahl gegenüber Vorjahr rückläufig

Das Prüfjahr wurde mit 105.602 Kühen in der A- und B-Prüfung, darunter 89.722 Herdbuchtiere (ø 9.903 kg Milch mit 734 kg F/E), in insgesamt 323 Betrieben durch den LKV abgeschlossen. Das entspricht einem Bestand von 327 Tieren je Betrieb und einer Prüfdichte von 92,1 %. Gegenüber dem Jahr zuvor verringerte sich der geprüfte Kuhbestand um 3.958 Kühe oder 3,6 % (HB-Kühe: -2.758 oder -3,0 %), die Anzahl der MLP-Betriebe ging um 16 zurück (-4,7 %).

Mit den erreichten Ergebnissen verteidigt der LKV Sachsen-Anhalt im Vergleich der ostdeutschen Kontrollverbände bei der durchschnittlichen Milchleistung die Spitze vor Sachsen (9.815 kg). red

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