Gruppenfoto vor dem Mähdrescher. Den Blick aus der Fahrerkabine ließ sich keiner entgehen.

Agrofarm Lüssow: Kinder besuchen Landwirte

Einmal im Jahr schauen sich die Steppkes aus der Kita “De lüdden Landlüd” auf der Agrofarm Lüssow um. Die Landwirte hoffen, die eine oder den anderen später als Azubi wiederzutreffen.

Von Gerd Rinas
(Text und Fotos)

Eva ist begeistert. „Wir waren schon Kälbchen streicheln, die Hüpfburg aus Stroh ist toll, Kakao und Käse kommen noch“, berichtet die Sechsjährige. Kumpel Paul hat schon Kühe geguckt, ist auf den Mähdrescher geklettert, und  auf die Hüpfburg in der Getreidelagerhalle. Die beiden Steppkes gehen in die Lüssower Kita „De lüdden Landlüd“. Einmal im Jahr bringt ein Kremser die Kinder auf die Agrofarm am Rande von Lüssow, so am Donnerstag voriger Woche.


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Tag bei der Agrofarm Lüssow ist ein Highlight

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Kühe gucken: „Oh, die sind ja ganz schön groß.“ Den Tieren begegnen die Steppkes mit Neugier und Respekt.

Wegen der Corona-Gefahren wurden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Die drei Altersgruppen bleiben unter sich, das Programm ist etwas kleiner als sonst. „Trotzdem ist dieser Tag für uns ein Highlight“, sagt Erzieherin Anne Schmidt. „Die Kinder sehen Landwirtschaft real und lernen im Spiel. Das ist eine sehr gute Ergänzung für unseren Naturkindergarten und eine willkommene Abwechslung“, so Schmidt. Denn wegen Corona sind schon der Schwimmkurs und das Kinderfest im Spieleland in Rostock ausgefallen. Auch das Abschiedsfest für die Großen wird eine Nummer kleiner ausfallen.

Bleibende Eindrücke

„Für den Vorstandsvorsitzenden  Lars-Peter Loeck und seine Vorstandskollegin Wencke Ladwig ist der Kindertag auf dem Betrieb Programm. „Weil wir Kinder mögen und man gar nicht früh genug anfangen kann, sie für die Landwirtschaft zu interessieren. Kinder tragen Erlebtes an den Abendbrottisch“, sagt Loeck. „Wenn sie in die Schule kommen, waren sie dreimal bei uns. Da bleiben Eindrücke und Erinnerungen. Wir würden uns freuen, den einen oder anderen später als Bewerber um einen Ausbildungsplatz wiederzutreffen“, sagt Wencke Ladwig.

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