Bei der Feldarbeit: Mähdrescher geht in Flammen auf

Im Süden Brandenburgs ist ein Mähdrescher durch ein Feuer vollständig zerstört worden. Auch ein Getreidefeld geriet in Brand, der Schaden beläuft sich auf rund 60.000 Euro. Die Brandursache ist unklar.

Von Veit Rösler (Text + Fotos)

Nur noch ein Haufen Schrott ist diese Erntemaschine, die am Dienstagabend zwischen Schraden und Frauendorf in Flammen im Landkreis Elbe-Elster aufgegangen ist. Nach einem arbeitsreichen Tag in Staub und Hitze ist in der Maschine aus noch ungeklärter Ursache gegen 20.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen.

Landwirt Dipl. Ing. Siegfried Klaus (61) unternahm noch den Versuch, das brennende Gerät vom Getreidefeld zu lenken, nachdem er Rauch und ein Feuer im Heck der Maschine bemerkt hatte. Dabei ist er bis auf eine Straße gekommen. Zu spät! Etwa ein Hektar Getreidefeld sind durch den brennenden Mähdrescher in Brand geraten.

Die Kameraden der Feuerwehren aus Tettau, Plessa, Schraden, Plessa- Süd und Hohenleipisch waren mit 40 Einsatzkräften im Einsatz und konnten das Feuer auf dem Feld schnell in den Griff bekommen. Die schnelle Reaktion des Maschinisten beim Ausbruch des Brandes, erleichterte die Löscharbeiten auf dem Feld.

Im Laufe des Brandes kam es in den Aggregaten  zu mehreren Explosionen, sehr wahrscheinlich durch den Tank und in dem Gerät verbaute Gasdruckdämpfer, meint Landwirt Siegfried Klaus.

An der 1996 angeschafften Maschine ist dem Landwirt ein Schaden von ca. 60.000 Euro entstanden. Am Morgen sind noch vier dieser leistungsstarken Großraumgeräte vom Hof der Agrargenossenschaft Frauendorf gefahren. Das nun abgebrannte Gerät vom Typ Claas Lexion hatte bisher 24 Ernten überstanden.


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