(c) Spreewaldverein

Blaues Gold: Leinöl aus dem Spreewald

Der Anbau von Lein hat im Spreewald eine lange Tradition. Heute werden in der Region noch etwa 140 ha Öllein angebaut – von nur noch fünf Betrieben.

Seit Jahrhunderten schon wird im Spreewald Lein angebaut und verarbeitet. Das wohl bekannteste Produkt ist frisch gepresstes Leinöl.   Durch die schonende mechanische Behandlung bleiben  die Inhaltsstoffe, vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, erhalten. Öllein wird aktuell im Spreewald auf rund 140 ha angebaut. Das ist weniger als im Vorjahr, weil durch die Trockenheit weniger Leinsamen geerntet werden konnte.



Lediglich fünf Betriebe widmen sich noch dem anspruchsvollen Anbau der Ölpflanze, darunter die Agrargenossenschaft Drebkau eG. Sie presst den Großteil der Erntemenge an Leinsamen selbst, der Rest wird an eine weitere regionale Ölmühle geliefert. Die Corona-Pandemie sorgte für immense Absatzeinbußen. red/wh


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