Waldbrand bei Plessa: Feuer weitet sich aus

Seit Freitag steht ein Moorgebiet im Landkreis Elbe-Elster in Flammen. Die Feuerwehr versucht, den Brand durch Wasserschneisen einzudämmen – doch inzwischen soll sich das Feuer auf rund 100 ha ausgeweitet haben.

Von Veit Rösler (Text und Fotos)

Seit Freitagvormittag brennen nahe dem Ort Plessa Dutzende Hektar Wald in einem Brandenburger Moorgebiet. Bis zum Freitagabend haben etwa 140 Feuerwehrleute aus der Region Elbe-Elster versucht, die Ausbreitung des Brandes durch Wasserschneisen zu verhindern. Wegen dem sumpfigen Untergrund, können die Einsatzkräfte große Brandflächen nicht betreten. Durch die vielen Gräben in dem Gebiet ist auch für die ca. 45 Einsatzfahrzeuge der Zugang erschwert.


Der Waldbrand bei Plessa in Brandenburg wird bekämpft.

Ein Hubschrauber der Bundespolizei versucht das Feuer aus der Luft zu bekämpfen. (c) Veit Rösler

Der Waldbrand bei Plessa in Brandenburg wird bekämpft.

Seit Freitag brennt ein Wald im Loben-Moor bei Plessa in Brandenburg. (c) Veit Rösler

Der Waldbrand bei Plessa in Brandenburg wird bekämpft.

Ein Hubschrauber der Bundespolizei versucht das Feuer aus der Luft zu bekämpfen. (c) Veit Rösler


Die Löschwasserversorgung muss deshalb über lange Wegstrecken aufgebaut werden. Daneben hat ein Hubschrauber der Bundespolizei in schneller Frequenz mit Wasser aus dem Grünewalder Lauch bis zum Einbruch der Dunkelheit versucht, das Feuer aus der Luft zu bekämpfen. Mit im Einsatz sind THW, Polizei und die Katastrophenschutzeinheit.


Riesiger Waldbrand im Loben- Moor zwischen Gorden, Hohenleipisch, Döllingen und Plessa - Ein mächtiger Waldbrand hat am Freitag den Himmel über Hohenleipisch verdunkelt. Gegen 10.00 Uhr hatten mehrere Turmkameras der Waldbrandüberwachung eine Rauchentwicklung zwischen Gorden, Hohenleipisch, Döllingen und Plessa im Bereich der sogenannten Seerosenteiche entdeckt.

25 Hektar Wald in Flammen

Am Freitagvormittag kam es in der Nähe von Plessa im Landkreis Elbe-Elster zu einem Waldbrand. Aktuell ist er nicht unter Kontrolle und breitet sich aus – mitten im Moorgebiet. mehr


Die Tiefe des Moorbrandes sei das Problem, sagt Kreisbrandmeister Steffen Ludewig. Das Feuer habe daneben unverhältnismäßig und ungewöhnlich schnell durchgezündet und eine sehr große Fläche von ca. 30 Hektar in Mitleidenschaft gezogen. Über Nacht waren 100 Kameraden im Einsatz. Am Samstag um 9.00 Uhr sind Brandschutzeinheiten aus der Uckermark, aus Prenzlau und Angermünde zur Unterstützung im Einsatz. Mittlerweile sollen 100 Hektar betroffen sein. Das Feuerwehrdepot Hohenleipisch wurde als Zentrale eingerichtet. Am Samstagvormittag ab 10.00 Uhr wird das Feuer wieder aus der Luft bekämpft. red


Sachsen aktuell

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