Zerstörtes Blockheizkraftwerks der Biogasanlage in Gröden. (c) Veit Rösler

Explosion in Biogasanlage

In Gröden (Landkreis Elbe-Elster) kam es am Freitagmittag in einer Biogasanlage zur Explosion eines Blockheizkraftwerkes. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Von Veit Rösler

Der Knall und die Erschütterungen ins Wohngebäuden waren noch in 20 Kilometern Entfernung bis nach Bad Liebenwerda und Ortrand zu spüren. Eine heftige Detonation hat am Freitagmittag gegen 11.20 Uhr das Schradenland im Süden von Brandenburg nahe der Landesgrenze zu Sachsen erschüttert.

Beim Durchzünden einer Biogasanlage kam es dort zu einer heftigen Explosion. Große scharfkantige Blechtafeln wurden in die Umgebung geschleudert.

Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren aus dem Amt Schradenland und dem Amt Plessa waren angerückt. (c) Veit Rösler

Auf dem Betriebsgelände befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion Beschäftigte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Insgesamt beschäftigt die Firma Schradenbiogas GmbH & Co. KG 103 Mitarbeiter. „Die Leute hier hatten sehr großes Glück. An der Anlage entstand erheblicher Sachschaden.

Die Ursache ist noch unklar. Es wird eine Untersuchung geben“, sagte Einsatzleiter und Amtsbrandmeister Oliver Georgi vor Ort. Insgesamt rückten sieben Feuerwehren aus dem Amt Schradenland und aus dem Amt Plessa mit Gaswarngeräten an. Zunächst wurde die Anlage in Gröden, die täglich ca. 35.000 kWh Energie erzeugt, zurückgefahren und weiträumig stromlos gemacht.

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