Fachkraft Agrarservice

07.03.2013

 

 

Fachkräfte Agrarservice bedienen und führen landwirtschaftliche Maschinen nicht nur, sondern pflegen und warten sie auch. Außerdem beraten sie Kunden und vermarkten Agrardienstleistungen.

 

Der Trend geht zur Arbeitsteilung

 

Wenig Zeit und hohe Anschaffungs- und Unterhaltungskosten für Agrartechnik veranlassen insbesondere kleine landwirtschaftliche Betriebe oder Veredlungsbetriebe, bestimmte Arbeiten an Lohnunternehmer auszulagern. Die Maschinen werden immer leistungsfähiger und damit auch teurer. Sie werden oftmals nicht ausgelastet. Landwirtschaftliche Dienstleister, insbesondere Lohnunternehmer, übernehmen deshalb mit ihren schlagkräftigen bzw. speziellen Maschinen im Auftrag der Landwirte bestimmte Arbeiten von der Bodenbearbeitung bis zur Ernte. Außer der eigentlichen Arbeitserledigung wird die gezielte Beratung der Kunden immer wichtiger. Der Trend geht zu kompletten Serviceangeboten für die Landwirte, von der Betriebsmittelbeschaffung bis zu Bewirtschaftungsverträgen für ganze Betriebe. Die Ausbildung im Beruf Fachkraft Agrarservice liefert den Nachwuchs für landwirtschaftliche Lohnunternehmen, sonstige Agrarservicebetriebe sowie für größere Ackerbaubetreibe. Fachkräfte werden in diesem Bereich dringend benötigt. Neben dem eigentlichen Arbeitsschwerpunkt im landwirtschaftlichen Bereich kommen auch Tätigkeitsfelder außerhalb der Landwirtschaft infrage. Die Auszubildenden lernen während der dreijährigen Lehrzeit die drei Schwerpunkte Pflanzenproduktion, Landtechnik sowie Dienstleistung, Kommunikation und Information in Theorie und Praxis kennen. Der Beruf ist sehr vielseitig. Nicht nur das Arbeiten mit den Maschinen beziehungsweise das Pflegen und Instandhalten der Geräte werden vermittelt, auch müssen sich die Auszubildenden ackerbauliche Kenntnisse, angefangen bei der Bodenbearbeitung über Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz bis hin zur Ernte, aneignen.

 

Fachkräfte sind gesucht

 

Die Chancen für Fachkräfte Agrarservice, als Mitarbeiter in einem spezialisierten Dienstleistungsunternehmen eine dauerhafte Anstellung bei guter Bezahlung zu finden, sind gut Die Bereitschaft zur ständigen Fort- und Weiterbildung sollte allerdings gegeben sein, denn der Technologiefortschritt in diesem Bereich ist groß. Gleichzeitig wird das Arbeitsfeld immer breiter, da viele Lohnunternehmen und Agrarbetriebe zunehmend Dienstleistungen für Kommunen oder im Umwelt- und Naturschutz anbieten.

(www.lohnunternehmen.de)

 

Klaus Meyer

 

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