Geflügelpest

15.11.2016

© Sabine Rübensaat

Nach dem Fund einer mit dem hochansteckenden Virus H5N8 infizierten Reiherente auf der Insel  Riems bei Greifswald und weiterer  betroffener Vögel sind Vorsichtsmaßnahmen gegen die weitere Verbreitung der Geflügelpest  ergriffen worden.

 

In Mecklenburg-Vorpommern gilt seit dem 14. November eine landesweite Stallpflicht für Geflügelhaltungen. In Mesekenhagen, Landkreis Vorpommern-Greifswald, bestätigte sich der erste H5N8-Verdacht in einem Nutztierbestand. 31 Enten und Hühner hatten sich infiziert und waren verendet.  

 

In Brandenburg, wo bis zum 15. November noch kein Verdachtsfall vorlag, wurde die Stallpflicht in ausgewiesenen Risikogebieten ausgerufen, darunter der Nationalpark Unteres Odertal  und die Peitzer Seenlandschaft. Eine generelle Stallpflicht gilt in den Landkreisen Uckermark und Barnim.

 

In Sachsen ordnete die Landesdirektion in Abstimmung mit dem Sozial- und Verbraucherschutzministerium ebenfalls am 14. November eine landesweite Aufstallung des Geflügels an. Dieser Schritt erfolgte nach dem Nachweis des Virus HPAI H5N8 bei einer verendeten Reiherente, die am Cospudener See bei Leipzig aufgefunden worden war.

 

In Thüringen besteht seit dem Wochenende eine Aufstallpflicht für 38 kleinteilige Regionen. Diese gelten aufgrund ihrer Nähe zu Gewässern als besonders risikoreich.

 

In Sachsen-Anhalt haben am Montag nahezu alle Landkreise und die kreisfreien Städte eine Stallpflicht für Geflügel für ihr gesamtes Kreis- bzw. Stadtgebiet oder für bestimmte Risikogebiete, etwa entlang von Gewässern, angeordnet. Einen Verdachtsfall bei Wildvögeln oder Nutzgeflügel hatte es bis dahin im Land nicht gegeben.

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