Direktzahlungen

11.06.2013

Montage © Annika Schäfer, Foto: Sabine Rübensaat

 

 

Brüssel. Die Landwirtschaftsexperten im Europaparlament pochen auf eine möglichst geringe Kürzung der Direktzahlungen im Antragsjahr 2013. Wie der Ausschuss am Donnerstag vergangener Woche entschied, sollen die Beihilfen um höchstens 0,75 % verringert werden. Die EU-Kommission hatte aufgrund der angespannten Haushaltslage einen Kürzungsbedarf von fast 5 % errechnet.

 

Daneben machen die Abgeordneten die Maßnahme von einer Einigung über den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2014 bis 2020 abhängig. Für den Fall, dass sich der Rat und das Parlament nicht einigen können, verlangen die Abgeordneten, überhaupt keine Kürzung der Direktzahlungen vorzunehmen. Ferner halten sie am Kommissionsvorschlag fest, dass nur Beträge jenseits von 5 000 Euro gekürzt werden sollten.


Beobachter halten es indes für unwahrscheinlich, dass die Staaten an den beschlossenen Zahlen noch einmal rütteln werden.


Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr