Noch immer „weiße Flächen“

26.10.2016

© Frank Hartmann

Die sogenannten „weißen Flächen“ werden in der Regel von LPG-Nachfolgeunternehmen bewirtschaftet.

In Thüringen verwalten die Landkreise und kreisfreien Städte zusammen rund 6.700 ha Agrarland, dessen rechtmäßige Eigentümer seit der Wende nicht ermittelt werden konnten. Wie das Agrarministerium in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion des Landtags informierte, gebe es die sogenannten „weißen Flächen“ mit wenigen Ausnahmen in jedem Landkreis. Die Verpachtung dieser Flächen erfolge den Angaben der Kreisverwaltungen zufolge auf Grundlage des Landwirtschaftsanpassungsgesetzes. Danach schlossen die damaligen Bewirtschafter dieser Flächen in den Jahren 1992/1993 Nutzungsverträge mit den Landkreisen ab. Seither werden die Pachtverträge jeweils um ein weiteres Jahr verlängert. Die Pachtzinsen hinterlegen die Landkreise auf Verwahrkonten.

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