Viehzählung

13.07.2017

© Sabine Rübensaat

Kamenz. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilt, hat sich die Zahl der in Sachsen gehaltenen Rinder erneut verringert. Mit 487 500 Tieren habe man Anfang Mai 2017 den niedrigsten Bestand seit 2008 verzeichnet.  Das sind 11 600 Tiere (2,3 %) weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Den stärksten Rückgang gab es bei den Milchkühen mit 4 900 Kühen (2,6 %) auf 183 400 Tiere. Demgegenüber war bei den sonstigen Kühen (Ammen- und Mutterkühe) ein Bestandsanstieg um knapp 700 auf 42 300 Tiere (1,6 %) zu verzeichnen. Die Zahl der Kälber und Jungrinder bis zu einem Jahr sank um 3 200 auf 135 000 Tiere (2,4 %). Im Laufe des letzten Jahres verringerte sich in Sachsen die Anzahl der Rinderhaltungen um 134 auf knapp 6 900 (1,9 %).



Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes erhöhte sich der sächsische Schweinebestand Anfang Mai 2017 im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 1 300 auf 654 600 Tiere (0,2 %). Zum Erhebungszeitpunkt gab es in Sachsen 167 landwirtschaftliche Betriebe mit Beständen von 50 und mehr Schweinen bzw. zehn und mehr Zuchtsauen. Damit verringerte sich die Zahl der Schweine haltenden Betriebe im Betrachtungszeitraum um sechs Betriebe bzw. 3,5 %.

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