Landesverordnung zu Natura 2000-Gebieten

09.08.2018

Logo Natura 2000 Sachsen-Anhalt © Land Sachsen-Anhalt

Halle/S. Vom 4. Oktober bis 4. Dezember 2017 fand das öffentliche Beteiligungsverfahren für die Sicherung der Natura 2000-Gebiete in Sachsen-Anhalt statt. Im Rahmen der öffentlichen Beteiligung hatten Bürger/innen, Träger öffentlicher Belange, Eigentümer und Nutzungsberechtigte von Flächen, die nach § 23 NatSchG LSA unter besonderen Schutz gestellt werden sollen, Gelegenheit zur Abgabe einer Stellungnahme.

 

Wie das Landesverwaltungsamt jetzt mitteilte, ist es aufgrund von umfangreichen Erörterungs- und Abstimmungsgesprächen mit Betroffenen sowie Ergänzungen im Rahmen der Abwägung erforderlich, dass in 37 Einheits- und Verbandsgemeinden erneut ausgewählte Karten und Verordnungsdokumente öffentlich ausgelegt werden. Bei den ausgelegten Unterlagen handele es sich hauptsächlich um die Darstellung der sensiblen Uferbereiche an der Elbe, in denen das Anlanden und Angeln sowie das Betreten und Befahren geregelt werde. In vier FFH-Gebieten seien Veränderungen an den dargestellten Lebensraumtypen vorgenommen, in sieben Natura 2000-Gebieten Regelungen ergänzt bzw. verändert worden.

 

In der Zeit vom 9. August bis 10. September 2018 könnten alle betroffenen Bürger/innen, Bewirtschafter, Verbände etc. die ergänzenden Unterlagen zur Sicherung der NATURA 2000-Gebiete in den betroffenen Einheits- und Verbandsgemeinden einsehen und bis zum 25. September 2018 ihre Vorschläge, Anregungen und Einwände dazu einreichen. Eine Verlängerung der Frist sei aufgrund des engen Zeitplanes nicht möglich.

 

Darüber hinaus seien die Verordnungsunterlagen ab 9. August 2018 auch im Internet unter https://lvwa.sachsen-anhalt.de/projekte/natura-2000/ausweisung-der-natura-2000-gebiete/

einsehbar.

 

Bei Unklarheiten oder Fragen könnten sich Betroffene jederzeit beim Landesverwaltungsamt melden, um Auskünfte einzuholen. Ansprechpartner: Frau Sach, Tel. (0345) 5142307; sarahjane.sach@remove-this.lvwa.sachsen-anhalt.de.

 

Aufgrund der eingegangenen Einwendungen prüfe das Landesverwaltungsamt den Verordnungsentwurf und nehme gegebenenfalls Änderungen vor, hieß es abschließend seitens des Amtes.

 

Von der ergänzenden Auslegung betroffene Einheits- und Verbandsgemeinden

Kreisfreie Städte

-     Stadt Magdeburg

-     Stadt Dessau-Roßlau

 

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

-     Einheitsgemeinde Stadt Zerbst/Anhalt

 

Landkreis Börde

-     Einheitsgemeinde Barleben

-     Einheitsgemeinde Stadt Wolmirstedt

-     Verbandsgemeinde Elbe-Heide     

 

Landkreis Jerichower Land

-     Einheitsgemeinde Elbe-Parey

-     Einheitsgemeinde Stadt Burg

-     Einheitsgemeinde Stadt Gommern

-     Einheitsgemeinde Möser

-     Einheitsgemeinde Stadt Jerichow

 

Landkreis Salzlandkreis

-     Einheitsgemeinde Stadt Schönebeck (Elbe)

-     Einheitsgemeinde Stadt Barby

 

Landkreis Saalekreis

-     Einheitsgemeinde Salzatal

 

Landkreis Harz

-     Einheitsgemeinde Stadt Oberharz am Brocken

-     Einheitsgemeinde Welterbestadt Quedlinburg

-     Einheitsgemeinde Stadt Thale

-     Einheitsgemeinde Stadt Blankenburg (Harz)

-     Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck

-     Landkreis Stendal

-     Einheitsgemeinde Hansestadt Havelberg

-     Einheitsgemeinde Hansestadt Stendal

-     Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte

-     Einheitsgemeinde Stadt Tangermünde

-     Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck

-     Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land

-     Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark)

 

Landkreis Wittenberg

-     Einheitsgemeinde Stadt Annaburg

-     Einheitsgemeinde Stadt Bad Schmiedeberg

-     Einheitsgemeinde Stadt Coswig (Anhalt)

-     Einheitsgemeinde Stadt Jessen

-     Einheitsgemeinde Stadt Kemberg

-     Einheitsgemeinde Stadt Lutherstadt Wittenberg

-     Einheitsgemeinde Stadt Oranienbaum-Wörlitz

-     Einheitsgemeinde Stadt Zahna-Elster

-     Einheitsgemeinde Stadt Gräfenhainichen

 

Landkreis Altmarkkreis Salzwedel

-     Einheitsgemeinde Hansestadt Salzwedel

-     Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf

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