Direktzahlungen

18.03.2013

 

 

Schwerin. Im vergangenen Jahr haben sich Landwirte durch Fehler und Nachlässigkeiten im Antragsverfahren Direktzahlungen und Beihilfen in Höhe von rund 1,2 Mio. € entgehen lassen. Das Agrarministerium bestätigte einen Bericht der „Schweriner Volkszeitung“ von Donnerstag voriger Woche, wonach wegen ungenauer Flächenangaben oder doppelt gestellter Anträge von den Kontrollbehörden Zahlungen für 1.460 ha aberkannt worden waren. Die Behörden hatten knapp 480.000 € einbehalten. Weitere 725.000 € wurden wegen falscher Angaben nicht ausgezahlt. Aus dem gleichen Grund mussten auch Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete und Prämien für Agrarumweltmaßnahmen gekürzt werden. 61 Landwirte verloren im vorigen Jahr 26.000 €, weil sie Antragsfristen verstreichen ließen. Von den Kürzungen sind fast 900 Betriebe betroffen, etwa jedes fünfte Agrarunternehmen im Land. Die Antragsfrist für die Direktzahlungen 2013 endet am 15. Mai. BZ

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