Ein Bild, das viele Verbraucher sehen wollen: Milchkühe auf der Weide (c) Fritz Fleege

Weidehaltung: Das Gras wächst den Tieren ins Maul

Europaweit gewinnt die Weidehaltung wieder an Bedeutung. Sowohl im Gebirge als auch im Flachland wird nach effektiven Nutzungsmöglichkeiten mit Rindern gesucht.

Noch vor 30 Jahren konnte man sich in unseren Breiten Milchviehhaltung ohne Weidegang kaum vorstellen. Das Vieh brauchte die Sommerfrische, um gesund und leistungsfähig zu bleiben, und der Landwirt musste nicht täglich Futter heranschaffen. Mit der Intensivierung der Milchproduktion schien diese Wirtschaftsform zu Ende zu gehen. Schließlich kam es auf höchste Leistung je Kuh an. Es wurde immer weniger Milchvieh ausgetrieben und ganzjähriger Stallfütterung der Vorrang gegeben. Heute trifft man vielerorts nur noch Mutterkühe mit ihrem Nachwuchs auf dem Grünland an. 

Einstellung zur Weidehaltung verändert sich

In der Alpenregion und an den Küsten mit mildem Klima ist man dagegen nie ganz von der Weidehaltung für Milchvieh abgegangen. Bei der Werbung für Milchprodukte wurde den Verbrauchern oftmals die Idylle mit den grasenden Kühen vor dem Bergmassiv suggeriert. Nun scheint sich die Einstellung zur Weidewirtschaft wieder zu drehen. Von der Gesellschaft wird die Erhaltung der Kulturlandschaft honoriert und Weide- bzw. Heumilch, wo sie Abnehmer findet, besser bezahlt. 

Allerdings lassen sich Hochleistungskühe allein vom Weidegang nicht bedarfsgerecht ernähren. Sie müssen auf der Weide zugefüttert werden bzw. brauchen eine Teilmischration im Stall. Und auch bei Hitze und starker Sonneneinstrahlung ist es schwierig, sie ganztägig draußen zu halten. Dennoch versuchen wieder zunehmend mehr Betriebe, zumindest einem Teil ihrer Kühe Weidegang zu geben …

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