Freilandgemüse

01.03.2016

© Sabine Rübensaat

Spargel bleibt die Nummer eins.

Potsdam. Die Brandenburger Gemüsebauern ernteten im Jahr 2015 von 5 670 Hektar Fläche insgesamt 82 126 Tonnen Freilandgemüse. Eine noch geringere Erntemenge wurde letztmalig 1997 erzeugt (81 251 Tonnen), teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Im Vergleich zu 2014 fiel die Erntemenge im Jahr 2015 um 16 499 Tonnen geringer aus (2014: 98 625 Tonnen).



Diese niedrige Erntemenge ist teilweise auf einen Anbaurückgang um fast sieben Prozent zurückzuführen. Besonders nachteilig wirkten sich die ungünstigen Witterungsbedingungen im Jahr 2015 aus. Die Freilandfläche wurde von 218 Betrieben bewirtschaftet. 49 Gemüsebetriebe arbeiteten nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.



Brandenburgs Gemüseanbau wurde wie in den Vorjahren vom Spargel dominiert. 2015 wuchs das Edelgemüse auf 4 108 Hektar. Hiervon standen 2 861 Hektar im Ertrag. Von diesem Gemüse wurden 53,6 dt/ha gestochen (2014: 59,9 dt/ha). Die Salat- und Einlegegurken stellten mit einer Anbaufläche von 637 Hektar Brandenburgs zweitwichtigste Gemüseart dar (2014: 620 Hektar). Einlegegurken wurden auf einer Fläche von 549 Hektar gepflückt (2014: 559 Hektar). Der Ertrag lag bei 675,1 dt/ha. Im Jahr 2014 waren es noch 707,1 dt/ha. In Brandenburg wachsen die meisten Freilandsalatgurken Deutschlands.



2014 befand sich hier fast die Hälfte der deutschen Anbaufläche. Sie vergrößerte sich 2015 um 45 % auf 88 Hektar gegenüber dem Vorjahr (61 Hektar). Gleichzeitig stieg der Ertrag der Salatgurken um fast sechs Prozent auf 345,1 dt/ha. Möhren und Karotten wurden auf 251 Hektar gerodet, der Hektarertrag betrug 398,7 dt/ha (2014: 492,8 dt/ha). Speisezwiebeln wuchsen im Jahr 2015 auf 151 Hektar. Der Ertrag belief sich auf 227,6 dt/ha (2014: 399,3 dt/ha)

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