• 2012
  • 28.02.
  • 2012.28.02.

Zu früh ist es nie

Wenn Kollegen über einen Mangel an Auszubildenden klagen, bleibt Arnd Hölzer ruhig. Nicht dass er sich zurücklehnen würde. Aber der Aufsichtratsvorsitzende der Thüringer Zuchtgenossenschaft "Rind" Ernstroda eG (TZG), der auch die Ausbildung im Betrieb koordiniert, weiß, was er bereits getan hat und was er noch unternehmen wird, damit motivierte Azubis den Weg in den spezialisierten Färsenaufzuchtbetrieb finden. Die Zeiten, sagt Hölzer, als der Nachwuchs aus dem Umfeld des Betriebes und seiner Mitarbeiter kam, sind vorbei. In Kürze erwartet die TZG zum Beispiel den Besuch von 20 Schülern der 7. und 8. Klassen, die sich mit ihren Eltern angemeldet haben. Dieser "Tag der Berufe" findet zum 3. Mal in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit in Gotha statt. Die TZG bildet zum Land- und Tierwirt, Elektriker, Land- und Baumaschinenmechaniker oder Fachverkäufer für Fleisch- und Wurstwaren aus. Sieben Azubis sind es derzeit. Zwei Jugendliche absolvieren zudem eine Ausbildungszeit auf Probe. Anders als bei den Lehrlingen habe man mit der Sicherung von Nachwuchsführungskräften "nicht zu früh" begonnen, meint Arnd Hölzer. Aber jetzt gehe es vorwärts. Ein Landwirtschaftsmeister wird in diesem Jahr seine Prüfungen ablegen, ein Geselle begann mit der Technikerausbildung an der Fachschule in Stadtroda und eine junge Mitarbeiterin qualifiziert sich berufsbegleitend an der Berufsakademie in Dresden zur Agrarmanagerin. Alle drei erhielten auf verschiedenste Weise die Unterstützung der TZG. "Denn", so Hölzer, "wir wollen ja, dass sie später bei uns im Unternehmen arbeiten."

 

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