• 2013
  • 24.10.
  • 2013.24.10.

Zeitdruck bei letzter Saat

Interessant: Leon Lang steht vor Stalltraktor

Azubi Leon Lang

Interessant: Leon Lang darf schon mal auf die Technik.

Bildergalerie: Zeitdruck bei letzter Saat


Die Tage sind gezählt bis zum Ende des Monats.  Noch 150 Hektar Weizen sind in der TZG Ernstroda zu drillen.  „Normalerweise könnte das in drei Tagen erledigt sein“, sagt  Aufsichtsratschef Arnd Hölzer. Doch die Fläche ist kein großes Ganzes. Etliche Stücke sind zu bearbeiten. Bei zwei Dritteln könnte die Saat zudem recht unkompliziert  in den Boden kommen. Doch der Rest ist ziemlich feucht. Nicht umsonst heißt der Standort in der Aue bei Schönau „Bornwiese“, was  reichlich Wasser von unten vermuten lässt. Doch nicht mal in diesen Tagen kann auf den Flächen des Betriebes der letzte Weizen gedrillt werden. Es regnet erneut. Gegen 14 Uhr bricht Pflanzenbauchef Dirk Grigutsch den Arbeitsgang deshalb ab.  Zu tun gibt es trotzdem noch genug, aber den Weizen hätte man schon gerne erst einmal in der Erde, damit die neue Saat  stabil über den Winter kommt.  Dann wäre alles im grünen Bereich. Darüberhinaus  muss noch Mist ausgebracht und auch gepflügt werden. Später stehen die Landschaftspflegearbeiten an.

 

Zum ersten Mal beim Füttern im Jungviehstall

Während die Pflanzenbauer sich im Endspurt 2013 befinden, geht in der Tierproduktion das normale Alltagsgeschäft – wie an 365 Tagen im Jahr auch – weiter. Lehrling Leon Lang  ist seit dieser Woche zum ersten Mal beim Füttern im Jungviehstall eingesetzt. Die Bekanntschaft mit Kälberversorgung, Reprostall und Mutterkuhbetreuung liegen bereits hinter dem Azubi aus dem ersten Lehrjahr. Dieser Bereich jetzt gefällt ihm bislang am besten. Schließlich darf der 16jährige auch schon mal auf die Technik, um Silage in den Stall zu bringen bzw. an die Futtertische ranzuschieben.  Während der Ausbildung  will man den  angehenden Tierwirt möglichst  oft im Bereich Tabarz einsetzen, sagt Hölzer. Zum ersten Mal soll hier ein Lehrling Fuß fassen. Dort steht nicht nur der Mutterkuhstall, der Standort ist auch nur einen Steinwurf von  Leons Heimatort Winterstein entfernt.  Das würde nicht nur die Anfahrt verkürzen, denn noch ohne Fahrerlaubnis wird der Lehrling täglich von Familienmitgliedern  gebracht und auch wieder abgeholt.  Der Einsatz in Tabarz  könnte Hölzer zufolge durchaus  eine Perspektive und eine gute Chance für die Zukunft sein  – auch nach der Lehre.  

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