• 2015
  • 09.03.
  • 2015.09.03.

Winter adé?

© Frank Hartmann

Vorige Woche kam der Winter zurück, zum Glück nur für kurze Zeit.

Bildergalerie: Winter adé?

Während für nördlich wirtschaftende Berufskollegen in Thüringen der Winter bereits Schnee von gestern war, als sie vor zwei Wochen beispielsweise Erbsen drillten, kam das Weiß in Ernstroda immer mal wieder zurück. So auch noch letzte Woche: Es war nicht viel Schnee, aber genug, um die Feldarbeiten zu unterbrechen. Die Bodenwasservorräte sind zur Genüge aufgefüllt, die Befahrbarkeit der Schläge ist nicht überall gegeben, weiß Sara Burkhardt, die stellvertretene TZG-Pflanzenbauchefin. „Ende Februar/Anfang März konnten wir immerhin an vier Tagen die erste Stickstoffgabe der Saison auf Teilflächen vom Raps, der Wintergerste und dem Weizen ausbringen.“

Feuchte Flächen

Während der schwefelhaltige Stickstoffdünger auf Raps und Wintergerste wie geplant mit dem Güstrow-Streuer ausgebracht wurde, sollte der Weizen einen Teil seines Stickstoffgabe auch über Biogasgülle erhalten, denn davon gibt nie zu wenig. „Das mussten wir unterbrechen, weil es die Bodenverhältnisse nicht hergaben.“

Jetzt geht es los

Auch das Mitte vergangener Woche geplante Mulchen einiger Dauergrünlandflächen fiel sprichwörtlich in den Schnee. Die Kollegen waren daheim, kurierten ihre Erkältung oder brachten in der Werkstatt die Technik auf Vordermann: So etwa den Düngerstreuer oder die Drille, die die Sommergerste in den Boden legen wird. Auch der Terra-Gator samt den beiden MAN-Trucks vom Gülle-Team hatten letzte Woche noch einmal Wartungstage. Montag dieser Woche endete dann die Winterruhe. Im Weizen startete die organische Stickstoffdüngung. Hiernach sollte der Streuer die entsprechend geminderte mineralische N-Gabe verteilen. Für das Gülleteam stehen in den nächsten Tagen etliche Grünlandflächen auf dem Düngeplan sowie alle für den Mais reservierten Schläge.

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