• 2013
  • 25.01.
  • 2013.25.01.

Wieder im Betrieb

In den letzten Wochen ruhte die Ausbildung in Ernstroda. Denn mit einer Ausnahme waren die Azubis der TZG allesamt in der Berufsschule in Schwerstedt. So ging heute für Ricardo, Landwirt-Azubi aus dem Zweiten, nach drei Wochen die Schule zu Ende. Und wie es so ist an Schulen: Vor dem Halbjahr füllen die Lehrer ihre Bücher mit Zensuren auf. Gestern Mathematikarbeit und Deutschaufsatz, heute, am Freitag, Biologiearbeit und ein Test in Schweineproduktion, berichtet Ricardo, der gleichzeitig die Fachhochschulreife erwirbt. Das Pensum schlaucht. Froh ist er, dass es nächste Woche wieder zurück in die Praxis geht. Daneben bereitet sich Ricardo mental auf seine praktische LKW-Prüfung vor.

 

Seine Kollegen Till und Theresa, beide im dritten Ausbildungsjahr, schnupperten in Schwerstedt unterdessen erste Prüfungsluft. Zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen standen unter anderem Übungen im Pflanzenbau, der Schaf- und der Schweineproduktion auf dem Stundenplan. Theresa wird aufgrund ihrer sehr guten schulischen Leistungen aller Voraussicht nach um die Berufsschulprüfungen herumkommen. Till weiß hingegen, dass er sich auf die Theorie wird vorbereiten müssen. Daher ist er auch noch nicht sicher, ob er am Berufswettbewerb der Landjugend teilnehmen wird. Ab Februar finden überall in der Republik die regionalen Ausscheide und Qualifizierungen statt. In Thüringen wird die landwirtschaftliche Berufsschule in Schwerstedt im April Gastgeber der Landesmeisterschaft sein. Um den Bundestitel wetteifern die grünen Azubis dann Anfang Juni im Kloster Münsterschwarzach in Unterfranken.

 

TZG-Ausbildungsleiter Arnd Hölzer hofft natürlich, dass einige seiner Schützlinge Anfang März am Ausscheid des Landwirtschaftsamtes Bad Salzungen in Wilhelmsthal teilnehmen werden. „Früher schickten wir alle Azubis zum Wettbewerb. Heute ist das ohne Zwang, völlig freiwillig.“  Spaß soll es ihnen machen. Außerdem würden motivierte Lehrlinge das Niveau des Wettbewerbes heben und ordentliche Ergebnisse liefern. Das wiederum werfe auch ein gutes Licht auf den Ausbildungsbetrieb. Wie Till halten sich auch Theresa und Ricardo eine Teilnahme noch offen. Sie wüssten einfach zu wenig über den Wettbewerb, etwa wie zeitintensiv die Vorbereitung ist. Arnd Hölzer wird ihnen die Sache in jedem Fall schmackhaft machen. Er ist Kampfrichter in Wilhelmsthal und will dort nicht als einziger Vertreter der TZG anreisen.

 

 

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