• 2014
  • 05.09.
  • 2014.05.09.

Warten auf die letzte Sonne

© Frank Hartmann

Ein Rapssaatbett ist hier kaum hinzubekommen.

Bildergalerie: Warten auf die letzte Sonne

Seit knapp zwei Wochen wartet in der TZG das letzte Getreide auf seinen Drusch. Für die 120 ha Weizen und 80 ha Roggen braucht es ein paar Sonnentage. Angekündigt waren sie, gekommen sind sie bislang noch nicht. „Weil der Weizen nur noch Futterqualität hat, wollen wir ihn trocken dreschen. Denn bei den Preisen würden zusätzliche Trocknungskosten den kleinen Gewinn aufzehren“, sagt Dirk Grigutsch. Es ist kein Trost für ihn, dass in Thüringen noch geschätzte 40 000 ha Getreide vom Feld müssen. Mit einem zusätzlichen Mähdrescher steht ein Lohnunternehmer für die TZG „Gewehr bei Fuß“; sobald die Mahd möglich ist, geht es dann mit vier Maschinen in den Bestand.

Zu feucht für das Saatbett

Das stehende Getreide drückt zudem, weil den Weizenflächen Raps nachfolgen soll.  Von den 300 ha Raps sind bis jetzt lediglich 60 gedrillt. „Beim Starkregen Mitte August sind uns viele Flächen regelrecht abgesoffen“, sagt der Pflanzenbauchef.  Zwar kommen die Schlepper mittlerweile wieder auf die Äcker. Allerdings ist der Boden noch immer sehr feucht, sodass die Grubber kein zufriedenstellendes Bett für die neue Rapssaat hinbekommen. Reih herum wird daher auf den Schlägen probiert, wo etwas geht.

Zwischenfrüchte vor Mais testen

Das Greening vor Augen ist zudem geplant, auf 20 ha Zwischenfrüchte vor Mais zu platzieren. „Wir wollen sehen, ob und wie es unter unseren Bedingungen funktioniert“, erklärt Grigutsch. Aber auch hier machen der TZG die nassen Flächen bislang einen Strich durch die Rechnung. „Irgendwann ist es zu spät für eine Zwischenfrucht.“

Frank Hartmann

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