• 2012
  • 25.08.
  • 2012.25.08.

Stroh zur Genüge

Weder bei der Strohbergung noch der Rapsaussaat gingen die Arbeiten am Freitag weiter. Regen in der Nacht und am Morgen hatten dafür gesorgt. „Eigentlich sollte ich Raps walzen, aber weil alles zu feucht war, ging es in die Werkstatt,“ erzählt Landwirt-Azubi Ricardo. Zu tun gibt es auch zwischen Ernte und Aussaat genug. „Die Zeit habe ich genutzt, um die Walze abzuschmieren“, sagt er. Weil sie nagelneu ist, habe das ohnehin gemacht werden müssen. Gemeinsam mit Pflanzenbauchef  Dirk Grigutsch ging es dann am Nachmittag zum Bergeraum. Hier wird nicht nur bei der Einlagerung die Temperatur des Strohs gemessen, sondern auch später noch in regelmäßigen Abständen – bis man sicher weiß, dass keine Gefahr der Überhitzung mehr besteht. „29 Grad sind es heute, alles im grünen Bereich also“, weiß der Lehrling. Steigt das Thermometer auf über 50 °C, kann es brenzlig werden. Um vergleichbare Werte zu erhalten, wird stets an den gleichen Stellen gemessen – und die liegen nicht unbedingt immer in Körperhöhe. „Deshalb achte ich schon beim Einlagern drauf, dass die Bündel an einigen Stellen wie eine Treppe angeordnet werden, damit man später auch in höhere Bereiche des Bergeraumes sicher herankommt“. Pflanzenbauchef Grigutsch ist mit der Ausbeute 2012 zufrieden. Das Stroh der kompletten Ernte sei diesmal geborgen worden. „Insgesamt 6.000 Bündel werden am Standort Ernstroda fürs Vieh gebraucht und das haben wir erreicht.“

 

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