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  • 13.11.
  • 2014.13.11.

Stille Zeit im Pflanzenbau

© Frank Hartmann

Mitarbeiter Roy Schäfer zieht mit dem Grubber die Winterfurche.

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Wo in diesem Jahr Weizen stand, zieht der Xerion jetzt einen Horsch-Grubber über den Acker. Es ist quasi die Winterfurche, denn gepflügt werden darf auf diesem letzten zu bearbeitenden Ackerschlag der Saison nicht. Grund dafür ist der Erosionsschutz, der den Einsatz des Pfluges nur für den Fall gestattet, wenn anschließend eine Begrünung der Fläche erfolgt. Im kommenden Jahr soll hier Mais wachsen. Pflanzenbauchef Dirk Grigutsch erhofft sich durch das 20 cm tiefe Grubbern eine strukturverbessernde Wirkung durch die Bodengare.

 

Schlagkraft mit drei Streuern

Die Herbstarbeiten samt Bestellung sind gut gelaufen, bilanziert Grigutsch. In der ersten Novemberwoche war der letzte Weizen im Boden. Die Bodenverhältnisse waren am Ende nicht einfach, mit zwei Drillen erfolgte der Endspurt. Gülle und Mist konnten gut ausgebracht werden. Das Miststreuen ging mit drei Maschinen zügig voran, wobei zwei neue Test-/Mietgeräte zum Einsatz kamen: „So schafft man in fünf Tagen 2.000 Tonnen.“ Mit dem alten Gerät hätte man wohl drei Wochen dafür gebraucht. Die Güllelager der TZG haben genügend Freiraum, um sicher über den Winter zu kommen. Zuletzt gab es für einige Dauergrünlandflächen noch mal 15  m³ pro Hektar. Was die TZG an ihrem Regime ändern muss, um der neuen Düngeverordnung gerecht zu werden, weiß man freilich erst, wenn die Details feststehen. „Wir wollen die Gülle ja nicht einfach loswerden, sondern gezielt als Dünger einsetzen“, so der Pflanzenbauchleiter. Klar sei, dass es im Herbst eng werden könnte, wenn eine frühe Sperrfrist käme.

 

Beim Unkraut gut vorangekommen

Im Pflanzenschutz schaffte Grigutsch' Team in diesem Herbst mehr Vor- und Nachauflaufbehandlungen gegen Unkräuter als im vorigen Jahr. Die Getreidebestände würden gut in den Winter gehen. Sorgenkind bleibt der Raps, wo der Erdfloh doch einigen Schlägen ganz schön zugesetzt habe, trotz zum Teil zweimaliger Behandlung. Von den zusätzlichen Kosten in Höhe von 20 bis 30 €/ha ganz zu schweigen. Das Beizverbot kann bei Grigutsch nur Kopfschütteln ernten. Gegen Schnecken habe man auch vorgehen müssen, die Anwendung verfehlte ihre Wirkung nicht.

 

Urlaub, Werkstatt, Rinderstall

Für das Pflanzenbauteam der TZG beginnt jetzt die Zeit des Urlaubs, der Wartungsarbeiten und zum Teil der Wechsel in die Tierproduktion. Zwei Kollegen gehen komplett in die Werkstatt. Feldrandarbeiten stehen ebenso an wie die Reparatur einiger kleiner Brücken/Überfahrten. Auch an Dränagen muss etwas gemacht werden, hier mit Hilfe von Dienstleistern.   

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