• 2013
  • 17.05.
  • 2013.17.05.

Schönes Futter

Dienstag dieser Woche nahm der „Jaguar“ der TZG das erste Schwad vom Dauergrünland auf, wo tags zuvor der Big M mit dem 1. Schnitt begann. Eigentlich hätte der Mäher schon Sonntag starten sollen, aber es regnete. Dienstagvormittag, sagt Ausbildungsleiter Arnd Hölzer, habe man noch starke Trockensubstanzprobleme gehabt. „Ab Mittag waren die Bedingungen mit einem Trockenmasse-Gehalt von 35 % dann optimal.“ Dass an den ersten beiden Tagen gut 100 ha geräumt wurden, deutet darauf hin, dass die Bestände nicht allzu dicht stehen: „Wir ernten schönes Futter, aber es leider nicht viel“, sagt Hölzer, der in dieser Woche mit der stellvertretenden Pflanzenbauchefin Sara Burkhardt den Auftakt der Futterernte managt. Pflanzenbau-Chef Dirk Grigutsch darf im Urlaub eine Woche Kraft tanken. Sara Burkhardt erinnert daran, dass mit dem 14. Mai auf den Tag genau im Vorjahr auch die Futterernte startete. In dieser Saison lag allerdings vor sechs Wochen noch Schnee. Die generative Phase habe frühzeitig eingesetzt. Knaulgras und Lieschgras beginnen zu blühen. Es fehlt das Massenwachstum. „Zwar hatten wir bislang schon anhaltend warme Tage, aber eben auch Nächte mit lediglich vier Grad Celsius. Da tut sich dann wenig“, sagt Hölzer. Am Wochenende will man die Ernte aussetzen und dem Gras Zeit geben. Dienstag nächster Woche werde dann wieder das volle Programm gefahren. Zudem setzt man Hoffnung in die höheren Lagen, wo noch Luft bis zur Blüte sei. In Tambach etwa liegen die Dauergrünlandflächen auf fast 600 m.

Wie viel Dauergrünland in diesem Jahr beim ersten Schnitt für die Grassilage zur Verfügung stehen wird, vermag Hölzer noch nicht zu sagen. Im Durchschnitt der Jahre erntet die TZG auf 1.200 ha. „Das hängt auch davon ab, wie viel Futter die Jungrinder auf den Weiden finden und wie schnell diese gewechselt werden müssen.“


 

 

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