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  • 17.10.
  • 2014.17.10.

Schlangen beim Schlachtfest

© Frank Hartmann

Schlachtfest-Spezialitäten: Nieren und Wellfleisch portioniert Thiemo Salzmann.

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Well- und Kopffleisch, Nieren und Leber und dazu Wurstbrühe: Die Schlange beim alljährlichen Schlachtfest der TZG Ernstroda wollte nicht abreißen. Bereits um 13 Uhr waren diese Spezialitäten ausverkauft. Fast 1.000 Besucher fanden in diesem Herbst den Weg zum Schlachtfest rund um den Bauernmarkt. TZG-Geschäftsführer Dr. Eberhard Dierchen schätzte diese Marketingaktion für die Ernstrodaer Direktvermarktung als Erfolg ein. Die Schauzerlegung von Schweinehälften samt Abverkauf gehörte ebenso dazu wie frische Ernstrodaer Bratwürste vom Rost. Unterstützt wurde die TZG von den Nachbarn der Agrar eG Goldbach. Die erfahrenen Kartoffelanbauer brachten an diesem Tag über sechs Tonnen ihrer Knollen an den Mann und die Frau.

Pflege des Grünlands

Abschließen konnte die TZG vor zwei Wochen die Maisernte. Sehr gute Erträge (47 t/ha) bei guter Qualität kamen in die Silos und zwei Schläuche. Für den Häcksler ging es hiernach noch mal auf das Dauergrünland. Dort, wo die Jungrinder nicht weideten, erfolgte ein Pflegeschnitt. Ein Teil dieser späten Grasaufwüchse wird als Futter, der andere, meist mit minderer Qualität, als Substrat in der Biogasanlage verwertet. Als problematisch erweist sich die Strohbeschaffung. Durch die feuchte Witterung im August fiel die Bergung einer erheblichen Strohmenge ins Wasser. Stroh wird allerdings für die Mutterkuhhaltung, die Kälberaufzucht, im Reprobereich sowie als Futter benötigt. Weil Betriebe in etlichen Thüringer Regionen Verluste bei der Strohernte durch Zukauf ausgleichen müssen, ist Stroh derzeit ein knappes Gut.

Weizen im Herbststurm

Die zu Beginn der Woche angekündigten Herbststürme mit heftigem Niederschlag vor Augen, hoffte man bei der TZG, mit dem Drillen der letzten Weizenflächen fertig zu werden. Damit wäre in Ernstroda die Herbstbestellung dann abgeschlossen. Sorgen bereitet die junge Rapssaat. Teilweise waren zwei Anwendungen gegen den Rapserdfloh notwendig. Derartige Schäden wie in dieser Saison, seien in der Vergangenheit nicht aufgetreten, sagt die stellvertretende Pflanzenbauchefin Sara Burkhardt. Gewissheit über das ganze Ausmaß werde man erst im Frühjahr haben.

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