• 2013
  • 15.03.
  • 2013.15.03.

Praxispartner beim Studium

Eine Unterschrift hat TZG-Ausbildungsleiter Arnd Hölzer in dieser Woche froh gemacht. „Theresa Kunze“ steht unter dem Vertrag, den die TZG mit der Landwirt-Auszubildenden des dritten Lehrjahres geschlossen hat. Inhalt des Vereinbarung: Die TZG wird Theresas Praxispartner für die Zeit ihres Agrarmanagement-Studiums an der sächsischen Berufsakademie in Dresden. Theresa verpflichtet sich im Gegenzug, nach ihrem Abschluss im Jahr 2016 für mindestens drei Jahre in Ernstroda zu arbeiten. „Wir bieten Theresa dann eine Leitungsstelle in der Tierproduktion an“, sagt Arnd Hölzer. Nach Sara Burkhardt, die im Vorjahr ihren Bachelor-Abschluss in Dresden machte, wäre Theresa das zweite „eigene Gewächs“, das die TZG an die Berufsakademie „delegiert“.

 

Bevor die Unterschriften unter den Ausbildungsvertrag gesetzt wurden, hatte sich Theresa förmlich bei ihrem Lehrbetrieb beworben, um ihn als Partner für das duale Studium zu gewinnen. Die TZG-Geschäftsführung befand dann darüber – positiv. Arnd Hölzer sagt, dass es sich hierbei ja nicht nur um die Vergütung drehe – Theresa wird mehr als einen Azubi-Lohn erhalten, aber weniger als ein Jungfacharbeiter. „Wir müssen in der Praxiszeit die Betreuung der Projektarbeiten sicherstellen.“

 

Drei Monate Ernstroda, drei Monate Dresden: So lautet ab Oktober Theresas Rhythmus. Dass es die Tierproduktion geworden ist, in der man ihr eine berufliche Perspektive anbietet, freut sie. Eigentlich wollte sie mal Tierärztin werden. Während der Ausbildung sind ihr aber auch die Maschinen, die Arbeit in der Pflanzenproduktion, ans Herz gewachsen. „Ich mache beides gleich gern“, sagt Theresa, die in dieser Woche im Reprostall eingesetzt ist. Für die künftigen Projektarbeiten, die sich am Studienplan und den betrieblichen Möglichkeiten orientieren, hat Barbara Dierchen, die die Tierproduktion leitet, genug Ideen und auch Bedarf: Das reicht von der Datenanalyse in der Transitphase der Kühe bis hin zum Aufarbeiten von Zuchtdaten. 

 

Froh ist Theresa, dass es mit Sara Burkhardt, der stellvertretenden Pflanzenbauchefin, eine Kollegin in Ernstroda gibt, die gute Tipps geben kann. Beispielsweise wo sie in Dresden eine angenehme und bezahlbare Bleibe finden kann und ab wann man sich spätestens um das rare WG-Zimmer kümmern muss. In der Berufsschule in Schwerstedt kennt Theresa etliche Azubis ihres Jahrgangs, die sich gleichfalls mit dem BA-Studium beschäftigen. Wenn jemand von den Thüringern mit ihr im Herbst beginnen würde, wäre es ok. Ausschlaggebend sei es nicht: „Ich werde ja neue Leute dort kennen lernen, worauf ich mich auch freue.“


 

 

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