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Ende der Sommerfrische

Abtrieb 1987 durch die Stadt

Abtrieb 1987 durch die Stadt

Zum Abtrieb im Jahr 1987 konnte man in Ernstroda noch den kürzesten Weg wählen, nämlich den quer durch die Stadt. Foto: TZG

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Theresa Kunze hat ihre erste Bürowoche hinter sich. Noch bis zum 22. November dauert ihre praktische Zeit in der TZG Ernstroda, ehe das Studium an der Berufsakademie (BA) Sachsen in Dresden so richtig losgeht. Während ihrer dreijährigen Ausbildung zur Landwirtin, die sie im Sommer abschloss, schleppte sie Wiesen ab, half bei der Strohbergung oder kümmerte sich um die Kälber. Jetzt sind es Aufgaben mit noch mehr Verantwortung, die sie als künftige Führungskraft angehen muss. In dieser Woche gab es erst mal eine Einweisung in die allgemeine Buchführung. Auch hat sie Inventarnummern in die Schlagkartei eingetragen. „Solche Arbeiten gehören einfach dazu, deshalb muss man sich damit befassen“, sagt sie, obgleich ihr Interesse vor allem der Praxis gilt.

Tests mit neuem Einstreumaterial

In der nächsten Woche geht es schon wieder weitaus praktischer zu. Dann wird die 21jährige eine Testreihe vorbereiten. Dabei soll neues Einstreumaterial bei den Rindern untersucht werden. Vor allem die Auswirkungen auf die Euter- und Klauengesundheit, die man weiter verbessern will, stehen dabei im Blickfeld. TZG-Aufsichtsratschef Arnd Hölzer kann sich gut vorstellen, dass daraus mindestens eine Belegarbeit oder vielleicht sogar der Bachelorabschluss werden könnte. Eigens für Theresa ausgedacht hat sich der Betrieb das Thema allerdings nicht. „Wir hatten ohnehin vor, hier Neues anzuprobieren“, sagt Hölzer. Und da biete es sich förmlich an, mit solch wissenschaftlichen Untersuchungen die junge BA-Studentin zu beauftragen. Sie hat somit bereits ein interessantes Thema in der Tasche – noch bevor sie überhaupt den Hörsaal zum ersten Mal betreten hat. Und der Betrieb bekommt fundierte Ergebnisse an die Hand, die im Alltagsgeschäft so ganz nebenbei nicht machbar gewesen wären. 

Wintervorbereitungen werden getroffen

Derweil ging in dieser Woche das Drillen des Weizens auf den Flächen weiter. Geschafft ist noch nicht alles und neuer Regen hat sich mit dem heutigen Tag eingestellt. Für die letzten Rinderherden sind die Stunden gezählt bis es in den Stall geht. Der Winter steht vor der Tür. Bei den milden Temperaturen im Oktober gab es noch ein wenig Aufwuchs. Und den hat man gerne noch mitgenommen, um die Futterreserven zu schonen.

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