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Junge Frauen vor!

Laut Plan hätte Sara Burkhardt Studienwoche an der Berufsakademie in Dresden. Aber am Dienstag war Dr. Albert Novotny von der Firma Kraner Düngerproduktion GmbH in der TZG. Bekannt ist das Unternehmen für sein Akra-Düngesystem. Die Österreicher betreuen Feldversuche in Ernstroda, die Sara Burkhardt – gemeinsam mit der TZG - als Thema für ihre Bachelorarbeit gewählt hat. „Das Sommergerstensaatgut wurde vor dem Drillen mit Stickstoffbakterien behandelt. Neben einer Umweltentlastung erhoffen wir uns ein besseres Wurzelwachstum und Einsparungen bei der N-Düngung“ umreißt die 25-Jährige das Vorhaben. Für ihre Abschlussarbeit bedeutet das, wöchentliche Kontrollen und Datenerhebungen in den Versuchsbeständen. Im September will sie ihre Arbeit verteidigen und kehrt danach als ausgebildete Agrarmanagerin nach Ernstroda zurück.

Obwohl: Richtig weg war sie in den vergangenen zweieinhalb Jahren ja nicht. „Nach meinem Wirtschaftsabitur hatte ich in Ernstroda Landwirtin gelernt und hier noch ein Jahr im Stall gearbeitet.“ Sie wollte mehr, redete mit ihren Chefs, die sie auch bestärkten, und entschied sich für die Berufsakademie in Dresden, „weil ich den Ehrgeiz hatte, einen anerkannten Studienabschluss zu besitzen“. Mit der TZG war sich Sara einig, nach Ernstroda zurückzukehren. Dafür unterstützt der Betrieb „seine“ Studentin finanziell.

Im vierteljährlichen Wechsel ist sie seither in der Berufsakademie und in Ernstroda, wo sie dann vor allem in der Verwaltung beschäftigt ist. „In dieser Zeit habe ich zum Beispiel am Invekos-Antrag mitgearbeitet, war im Mutterkuhmanagement tätig oder an der Erstellung eines Jahresabschlusses für ein Tochterunternehmen beteiligt.“ Das Arbeiten mit der Schlagkartei gehörte ebenso dazu, und das, sagt sie, habe ihr besonders viel Spaß gemacht. Am Ende jedes Praxissemesters musste eine Belegarbeit geschrieben werden, deren Themen die TZG vorgab.

An der Berufsakademie fühle sie sich richtig wohl, zumal in ihrer 22-köpfigen Seminargruppe die 14 Frauen das Sagen hätten. Dennoch freue sie sich jetzt schon auf den Herbst, wenn bei der TZG die Anstellung auf sie wartet.

 

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