• 2013
  • 01.03.
  • 2013.01.03.

Im Märzen der Bauer

Es gibt Jahre, da ist die TZG bei der Aussaat ihrer Sommergerste ganz vorne mit dabei. Und das trotz der Höhenlage am nördlichen Rand des Thüringer Waldes. „Die erste Märzwoche wird es 2013 ganz gewiss nicht. Wenn wir Pech haben, wird es erst Ostern“, meint Pflanzenbauchef Dirk Grigutsch. 30 cm Schnee bedecken derzeit die Felder. Und bis das Weiß geschmolzen und der Boden hiernach abgetrocknet ist, werde Zeit ins Land gehen.

 

Das Saatgut ist natürlich längst geordert. „Wir setzen zum dritten Mal in Folge auf die Sorte Grace. Sie passt zu unserem Standort“, berichtet Grigutsch, der auf die Braugerstenqualität verweist, die in den letzten Jahren immer erreicht wurde. 2012 konnte die TZG überdurchschnittliche 63,70 dt/ha ernten. Gut 60 ha, die sich auf zwei Schläge verteilen, sind für die Sommergerste reserviert -  abgesehen vom Silomais die einzige Sommerkultur auf den 1.340 ha Ackerland der TZG. Mais und Weizen waren die Vorfrüchte. Im Herbst wurde gepflügt: „Vor Sommergerste ziehen wir grundsätzlich eine Herbstfurche.“  Vor dem Säen mit der Sechs-Meter-Väderstad-Drille steht den Sommergerstenflächen noch die N-min-Untersuchung bevor.

 

„Auf zehn Hektar werden wir Sommergerste ausbringen, die zuvor mit Stickstoffbakterien geimpft wurde“, sagt Dirk Grigutsch. Damit erweitere die TZG die Versuche mit dem Akra-Düngesystem, die im Vorjahr seine Kollegin Sara Burkhardt im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit begleitete. „Für die relativ kleine Saatgutmenge werden wir das Impfen selbst vornehmen.“ Hier werden die Azubis in jedem Fall mit dabei sein, um ihnen anschaulich das Düngesystem vor Augen zu führen, kündigt Dirk Grigutsch an. Auch bei der Saatbettbereitung und dem Drillen würden die TZG-Azubis mit von der Partie sein.

 

 

 

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