• 2013
  • 14.06.
  • 2013.14.06.

Heuwetter

Theresa, Landwirt-Azubi in den letzten Wochen ihrer Lehrzeit, stimmt zu: Heuwenden mit einem nagelneuen Schlepper inklusive Traumblick – eine bessere Arbeit kann man in diesen Tagen kaum finden. Zumal das Wetter passt. Von rund 20 Hektar wird im Jahr das Futter für die Kälber geborgen. „Die Ballen werden nach dem Pressen zunächst in verschiedenen Hallen des Betriebsgeländes zwischengelagert“, erklärt Sara Burkhardt, die stellvertretende Pflanzenbauchefin. Dies sei eine Sicherheitsmaßnahme. „Das Risiko, dass sich die frischen Ballen im Stapel entzünden, wollen wir so von Beginn an minimieren.“

 

Bei der Anwelksilage kommt man in Ernstroda auch gut voran. „Der Druck ist jetzt raus“, sagt Ausbildungsleiter Arnd Hölzer. Vier Tage wurden die Erstrodaer von der Büttner Ökoservice GmbH aus Grabfeld-Queienfeld unterstützt. Der Dienstleister kam mit einer „kompletten Brigade“. Vom Häckseln bis zum Siloverdichten reichte der Auftrag. „Ein ortskundiger Schwader-Fahrer von uns begleitete im Austausch das Büttner-Team. Das ist die beste Variante, um zügig die richtigen Flächen zu finden“, erklärt Hölzer, der betont, dass der Lohnunternehmer einen richtig guten Job gemacht habe. Mit 34 bis 36 % TM-Gehalt passt die Qualität des ersten Aufwuchses, der unabhängig davon unter der langen Regenzeit gelitten hat. Donnerstagfrüh war das erste Silo voll. Bevor Azubi Theresa mit dem Heuwenden startete, halfen sie und ihr Azubi-Kollege Till mit, das Silo abzudecken. Übrigends: Am 25. Juni müssen die beiden das in drei Jahren erworbene Wissen bei der theoretischen Abschlussarbeit im Landwirtschaftsamt Bad Salzungen unter Beweis stellen.

 

Nachwuchsarbeit und Wissensvermittlung sind zwei Punkte, die die TZG ernst nimmt. Das wissen Kitas und Schulen aus der Region zu schätzen. Und die haben jetzt Hochsaison für Wander- und Projekttage. Fast wöchentlich kommen jetzt Gruppen, wie in dieser Woche Schüler einer dritten Klasse der Grundschule Schönau. Begleitet von Maritta Weisheit aus der Geschäftsführung ging es in den Reprostall, konnte ein Blick in den Melkstand geworfen, Landtechnik und Biogasanlage bestaunt werden. Jeder Tour endet im Streichelgatter bei den Kamerunschafen. Kommende Woche hat sich die Grundschule aus Georgenthal angekündigt.

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