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  • 19.05.
  • 2016.19.05.

Futterernte läuft

Häcksler

Nicht ganz so üppig fiel der Ertrag auf den Mähweiden aus. © Frank Hartmann

Vor Pfingsten war das erste, mit 1.500 t kleine Silo der TZG gefüllt. „Die Qualität der Aufwüchse ist mit einem TS-Gehalt von 36 Prozent super“, freut sich Pflanzenbauleiter Dirk Grigutsch. Beim Ackerfuttergras (Lippstädter Futtertrio; Weidelgrasmischung) passte mit 9 bis 10 t/ha Originalsubstanz auch die Masse. Auf dem Dauergrünland sei der Ertrag nicht ganz so „fett“, hier hinterließ der Frost ein paar Spuren. Die Bedingungen – trocken, warm und windig – verlangten nach einem zügigen Vorankommen auf den 60 ha Ackerfuttergras und den knapp 120 ha Mähweiden. „Vor dem Häckseln lagen nicht mehr als 50 Hektar auf Schwad.“ Auf den Einsatz von Siliermittel konnte angesichts der guten Qualität verzichtet werden.

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Neue Mähkombination

Erstmals im Einsatz in dieser Saison ist ein Fendt-Schlepper mit Claas-Mähwerken an Front und Heck mit einer Arbeitsbreite von 8,50 m. „Wir haben die neue Kombination gegen den bewährten Selbstfahrer ausgetauscht, weil der Schlepper flexibel eingesetzt werden kann.“ Zwar sei ein Selbstfahrer gerade bei den kleinen Schlägen schneller unterwegs. „Bei großen Schlägen ist der Unterschied zwischen den beiden Mahdsystemen unerheblich“, wägt Grigutsch Vor- und Nachteile ab.

Futterernte bis zum Drusch

Während das Pflanzenbauteam über Himmelfahrt seinen Mann stand und das gute Wetter ausnutze, hatten die Kollegen mit einer Ausnahme Pfingsten frei. Zwar sank das Thermometer stellenweise an die Bodenfrostgrenze; der große Niederschlag fiel aber aus, sodass am Montag wieder geschnitten und ab Dienstag gehäckselt werden konnte. Vier Wochen braucht die TZG für den ersten Schnitt, der stets um Ernstroda beginnt und in den höheren Lagen um Tabarz seinen Abschluss findet.

Zufrieden gibt sich Grigutsch in diesem Jahr auch mit der Maisaussaat. „Wir konnten den Mais in ein trockenes, wirklich feinkrümliges Saatbett legen.“ Regen wäre gut, aber noch sei der Unterboden feucht genug. Derzeit müsse man sich in Ernstroda um die 260 ha keine Sorgen machen.

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