• 2013
  • 26.04.
  • 2013.26.04.

Frühjahr auf der ganzen Linie

Vor gut einer Woche haben sie wieder ihren Stammplatz, besser ihr Nest, in 25 Meter Höhe in Beschlag genommen. Die Weißstörche gehören seit fast 20 Jahren zur TZG in Ernstroda, wo sie von einem stillgelegten Schornstein aus das Betriebsgelände im Auge haben. Im vorigen Jahr zog das Paar zwei gesunde Junge auf. Im Dorfladen, dem Bauernmarkt der TZG, ist der Bildschirm wieder aktiv: eine Live-Kamera überträgt das Geschehen im Nest.

 

Untrügliches Zeichen des Frühlings sind aber nicht allein die Störche. Auf den Feldern und Weiden ist voller Betrieb. Die Sommergerste liegt im Saatbett; Jungfacharbeiter Tom und Landwirt-Azubi Ricardo haben sie klargemacht. Mittwoch startete die TZG dann auch schon mit dem Maislegen. Auf 200 ha wächst das Milchviehfutter heran. Hatte der viele Schnee die Wintersaaten gut geschützt, sorgte er aber auch dafür, dass der Frost die gepflügten Maisschläge nicht durchdrang und der Boden Klumpen bildete. Hier hat Azubi Ricardo vor „Drillmeister“ Tom mit einer Kreiselegge das Saatbett mit vorbereitet. Nach dem Maislegen ging Ricardo mit einer 15-Meter-Ackerwalze darüber, um einen guten Bodenschluss herzustellen und letzte Klumpen zu zerkleinern.

 

Andrang herrscht jetzt auch wieder am Morgen im Büro von Dirk Grigutsch. Der Pflanzenbauchef behält aber den Überblick. Noch wird Gülle ausgebracht. Der Raps hat seine erste Insektizidbehandlung gegen den Rapsglanzkäfer und den Rüssler bekommen. Im Weizen und der Wintergerste geht die Selbstfahrerspritze gegen Unkräuter vor. Das Dauergrünland erhält eine Harnstoff-Gabe, ein Job für Landwirt-Azubi Till. Kollegin Theresa ist in diesen Tagen für das Grünland-Schleppen verantwortlich.

 

Und was macht TZG-Ausbildungsleiter Arnd Hölzer? Er sitzt mit der stellvertretenen Pflanzenbauchefin Sara Burkhardt über dem InVeKoS-Antrag, den er Ende kommender Woche abgeben will…


 

 

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