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  • 05.04.
  • 2017.05.04.

Es läuft wie am Schnürchen

© TZG

Für die sind 30 ha geplant gewesen.

Bildergalerie: Es läuft wie am Schnürchen

Bislang laufen die Frühjahrsarbeiten im Ackerbau wie am Schnürchen, freut sich TZG-Pflanzenbauleiter Dirk Grigutsch. Er weiß das zu schätzen und erinnert sich noch gut daran, dass am 1. April des Vorjahres aus heiterem Himmel gut 25 cm Schnee auf die Ernstrodaer Felder niedergegangen waren. Endgültig abgeschlossen ist zudem die Ernte 2016. Der letzte Weizen wurde kürzlich verkauft.

 

Optimale Aussaat

 

Für die Aussaat der 80 ha Sommergerste in der elften Kalenderwoche waren die Bedingungen optimal. Vor zehn Tagen kamen auf 30 ha Erbsen in den Boden. Die Düngungsplanung vom Herbst passt zu den Bedingungen in diesem Frühjahr. Anders als bei vielen Kollegen im Land bewegten sich die N-Salden mit durchschnittlich 25 kg auf einem „normalen Level“. Der Raps, der sich schon im Spätherbst ausgezeichnet präsentierte, ist gedüngt, Fungizide und Wachstumsregler waren bis zum vorigen Freitag zur Hälfte ausgebracht. Auch die anderen Winterkulturen sind mit der ersten Stickstoffgabe versorgt. Mit der frühen Gülledüngung im Raps und Weizen klappte es allerdings nicht: „Dort, wo die Flächen befahrbar gewesen wären, waren die Weizenbestände zu schwach dafür. Wo wir die Gülle hätten applizieren können, waren die Flächen schlecht befahrbar.“ Nachdem im Raps die erste Welle des Rüsslers durch ist, tritt aktuell starker Glanzkäferbefall auf.

 

Mais nach Ostern

 

Trockenheit ist in Ernstroda derzeit noch kein Thema, zumal sich in der Frühe flächendeckend Tau bildet. Gleichwohl könne etwa die Sommergerste Regen vertragen. Vorbereitet werden die 250 ha für den Mais, den Grigutsch nach Ostern legen will. Hier liegt derzeit der Schwerpunkt der Gülledüngung. „Wenn der Mais im Boden ist, erhält das Grünland, das ansprechend aus dem Winter gekommen ist, in den Höhenlagen noch eine organische Stickstoffgabe.“

 

Blühstreifen mulchen

 

Parallel laufen die Vorbereitungen für die Ansaat der Blühstreifen, die neben den Erbsen und rund 15 ha Stilllegung als Greening-Flächen ausgewiesen werden. Bewährt hätten sich einjährige Blühstreifen, „wobei wir aber die Flächen nicht wechseln“. Derzeit lässt Grigutsch die vorjährigen Blühstreifen mulchen. Auch die beiden Stilllegungsflächen, beide schwer zu bewirtschaften und eine in einer Trinkwasserschutzzone II gelegen, belässt die TZG an ihren Standorten. Eine Zwischenfrucht hat Grigutsch nach den Erbsen eingeplant. Die ist notwendig, um den Greening-Anteil zu erfüllen. „Das ist zwar nicht ganz optimal, weil nach den Erbsen Raps gut gepasst hätte.“ Das deckt sich in diesem Fall allerdings nicht mit der Anbauplanung und der Fruchtfolge.

 

Der Weideauftrieb der Jungrinder und der Mutterkuhherden bietet der TZG am 29. April einen guten Anlass, rund um den Bauernmarkt in Ernstroda zum Frühlingsfest einzuladen.

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