• 2013
  • 07.06.
  • 2013.07.06.

Es brummt

Seit Dienstag wird bei der TZG wieder Futter gemacht. Seither kam der erste Aufwuchs von rund 150 ha Dauergrünland ins Silo. „Die Qualität passt“, sagt die stellvertretende Pflanzenbauchefin Sara Burkhardt. Am Wochenende, das stehe fest, wird durchgearbeitet. „Außerdem denken wir darüber nach, die Dienstleistung eines erfahrenen Lohnunternehmens in Anspruch zu nehmen, damit wir den Rückstand in der Futterernte aufholen können.“ Bereits in der laufenden Woche gab es Nachbarschaftshilfe von der Amber AG in Hohenkirchen, die einen Abfahrer nach Ernstroda entsandte. Jetzt, wo alles schnell und gleichzeitig passieren muss, ist das Personal knapp, zumal die Azubis in der Berufsschule die Schulbank drücken.

 

Auch im Feldbau geht es wieder voran: Im Weizen konnte die AHL-Düngung fortgesetzt und mit der Behandlung später Unkräuter begonnen werden. Das Grünland erhält nach dem ersten Schnitt eine Stickstoffgabe. „Mit Sicherheit starten wir am Sonnabend die dringend notwendigen Herbizidmaßnahmen im Mais“, sagt Sara Burkhardt.

 

Eine Premiere gab es für Jungfacharbeiter Tino. Erstmals ist er in dieser Woche als Weidewart für drei Herden verantwortlich. Sein Kollege lernte ihn vorige an und entschwand am Montag in den Urlaub. „Alles kein Problem“, sagt Tino, der erst letzten Sommer seine Tierwirtausbildung in der TZG abschloss. Zwei Herden mit je 180 Jungrindern und die Trockensteher betreut er jetzt in Finsterbergen und bei Ernstroda. „Als erstes wird der Weidezaun und das Wasser kontrolliert. Dann muss ich die brünstigen Jungrinder, ein oder zwei am Tag pro Herde, für den Besamer von der Herde trennen. Weil wir zirka jeden vierten Tag die Weide wechseln, gehört auch das Vorbereiten der neuen Weide zu dem Job.“ Beim Umtrieb erhält Tino Hilfe von seinen vier Weidewart-Kollegen. „Wie viele wir sind, hängt natürlich auch davon ab, welcher Aufwand für den Weidewechsel betrieben werden muss.“ Bisher, sagt Tino, laufe es gut, „ohne besondere Vorkommnisse“.

 

 

 

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