• 2012
  • 31.08.
  • 2012.31.08.

Ernte geht weiter

Für die Landwirt-Azubis in der TZG Ernstroda sind diese Wochen abwechslungsreich, sagt Pflanzenbauchef Dirk Grigutsch. Wenn es das Wetter zulässt, wird das restliche Stroh vom Feld geborgen, auch wenn dessen Qualität nicht mehr die beste ist. Beim Abfahren und Einlagern kommen die Azubis ebenso zum Zuge wie bei der Futterernte.

 

Der dritte Schnitt wird gerade auf 350 ja Grünland geerntet. Abfahren, Zetten oder Siloverdichten lauten dann die Arbeitsaufträge. Theresa, die jetzt in ihr 3. Lehrjahr gestartet ist, musste mit aufs Silo und das angewelkte Gras verdichten. Eine wichtige Aufgabe, damit später die Futterqualität stimmt - aber auch eine monotone, wie sie sagt. Das steile Silo rauf und runter zu fahren sehe spektakulärer aus als es im Arbeitsalltag sei. Für den Fall, dass es regnet, und der Häcksler kein Gras aufnahmen kann, steht gleich neben dem Silo ihr Kreisel-Zetter, mit dem sie zum Erntekomplex auf dem Grünland rund um Tabarz dazu stoßen kann, eine Arbeit, die Theresa wesentlich spannender findet.

 

Weil die TZG nur mit einem Häcksler arbeitet, muss in spätestens drei Wochen das letzte Gras im Silo sein. Dann beginnt die Maisernte. Auf 300 ha wächst Silomais. Und der steht auch noch ziemlich gut, sagt Dirk Grigutsch. Der Raps wird, wenn alles klappt, erstmals seit vielen Jahren komplett im August im Boden sein. „In diesem Herbst, so sieht es jedenfalls jetzt aus, können wir die optimalen Termine einhalten.“

 

 

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