• 2013
  • 11.05.
  • 2013.11.05.

Ein Azubi für alle Fälle

Die Vegetation macht derzeit große Sprünge. Das Dauergrünland der TZG Ernstroda wartet auf den ersten Schnitt. „Zum Teil steht es kurz vor der Blüte“, sagt Pflanzenbauchef Dirk Grigutsch. Die Technik ist vorbereitet. Am Sonntag könnte, wenn das Wetter mitspielt, der Big M sein erstes Schwad mähen, das dann am Montag der Häcksler aufnimmt. Die Abfahrer und die Silo-Mannschaft sind fest eingeplant. Landwirt-Azubi Bianca aus dem 2. Lehrjahr ist etwa beim Silowalzen dabei. Kai aus dem 1. Lehrjahr wird zetten.

 

„Ein wenig bange wurde uns, als sich der Häckslerfahrer in dieser Woche krank meldete“, sagt Grigutsch. Denn Ersatzfahrer Tom ist mit der Stadtrodaer Fachschul-Klasse auf Exkursion in der Schweiz. „Wir haben daher Ricardo schon mal darauf vorbereitet, den Häcksler zu bedienen“, sagt Ausbildungsleiter Arnd Hölzer. Obwohl erst im 2. Lehrjahr, habe Ricardo das drauf. Freitag dann aber Entwarnung: Der Häckslerfahrer wird bis Montag wieder fit sein.

 

Für Landwirt-Azubi Ricardo bedeutet das, dass er weiter Mais legt. 50 ha sind noch offen. „Daneben wollen wir noch auf 3,5 ha einige Maissortenversuche anlegen“, sagt Grigutsch, der weiß, dass dies mindestens einen halben Tag Arbeit bedeutet. Nebenher berichtet der Pflanzenbauchef von den 3,5 ha Soja, die ebenfalls noch gedrillt werden müssen. Vor drei Jahren habe es in Ernstroda bereits einen Soja-Versuch gegeben. Die Bedingungen waren aber nicht optimal, das Ergebnis weniger gut. „In diesem Jahr haben wir es besser vorbereitet. Wir sind gespannt, was dabei rauskommt“, sagt Hölzer.

 

Parallel dazu absolvieren die TZG-Kollegen der Tierproduktion ihre „Kampftage“, wie man in Ernstroda den Weideaustrieb nennt. Montag der Woche kam die erste Herde Jungrinder auf die Weide. Insgesamt 1.800 sind es im diesjährigen Frühjahrsdurchgang. Nach Pfingsten, so plant Abteilungsleiterin Barbara Dierchen, sind die letzten Tiere in der Sommerfrische.

 

 

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